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Milde Strafe nach tödlichem Unfall in Laatzen

Urteil am Amtsgericht Milde Strafe nach tödlichem Unfall in Laatzen

Ein Jahr nach dem tödlichen Unfall an der Bushaltestelle der Erich-Panitz-Straße in Laatzen hat das Amtsgericht Hannover einen 27-jährigen Autofahrer wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe von 6750 Euro verurteilt. Der Mann hatte eine neunjährige Schülerin angefahren und tödlich verletzt.

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Das Gericht verhängte gegen den 27-Jährigen eine Geldstrafe.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Hannover. Das Gericht machte bei der Bemessung des Strafmaßes mildernde Umstände geltend. Der Mann habe sich an die Tempobeschränkung von 50 km/h gehalten und nach dem Vorfall eine Reihe von persönlichen Konsequenzen gezogen - bis hin zum Jobwechsel. So kündigte er seinen Job in der Automobilindustrie, weil er mit Fahrzeugen nichts mehr zu tun haben wollte.

Seinen VW Golf hat er verkauft, setzt sich seitdem nicht mehr ans Steuer. Zudem leidet er an einer posttraumatischen Belastungsstörung. Dennoch habe er gegen die Sorgfaltspflicht verstoßen. Er hätte damit rechnen müssen, dass aus dem Bus an der Haltestelle Menschen aussteigen. Die Neunjährige war von der Haltestelle über die Straße gelaufen.

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