Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Mit der App „Fahr Rad!" durch die Region radeln

Neue Fahrrad-App im Store Mit der App „Fahr Rad!" durch die Region radeln

Modernes Radwandern: Die neue App „Fahr Rad!“ ist erschienen und bringt die Faltkarte für die Region Hannover aufs Smartphone.

Voriger Artikel
Bundespräsident Gauck kommt am 11. April nach Hannover
Nächster Artikel
Der OB-Kandidat Matthias Waldraff im Porträt

Auf den schönsten Wegen durch die Region Hannover - mit der App "Fahr Rad!". Vorgestellt von den HAZ-Redakteuren Thorsten Fuchs (links) und Bernd Haase.

Quelle: Archiv

Hannover. Landkarten sind eine tolle Erfindung. Man kommt in der unübersichtlichsten Natur zu recht, kann Ausflüge planen und findet doch immer wieder nach Hause. Das einzige Problem dabei: man bekommt eine große Landkarte fast nie fehlerfrei wieder zusammengelegt. Das ist jetzt vorbei. Auch das Verstauen oder Vergessen der Karte ist kein Problem mehr. Denn die HAZ hat gemeinsam mit der Sparkasse eine App entwickelt, die die Planung von Radtouren durch die Region Hannover so einfach wie noch nie macht. Die neue Anwendung für Smartphones namens „Fahr Rad!“ ist die Weiterentwicklung des erfolgreichen Radtourenbuchs der zwei HAZ-Redakteure Bernd Haase und Thorsten Fuchs. Verlagsleiter Günter Evert, HAZ-Chefredakteur Hendrik Brandt und der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Walter Kleine, testeten die App nun in der HAZ-Geschäftsstelle an der Langen Laube und waren begeistert.

Verlagsleiter Günter Evert, Walter Kleine, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, und HAZ-Chefredakteur Hendrik Brandt beim Test der App „Fahr Rad!".

Nutzer eines iPhone zum Beispiel können mit der neuen App „Fahr Rad!“ insgesamt 29 Strecken auf ihr Smartphonedisplay laden. Es geht unter anderem von Hannover nach Bad Münder, von Bad Nenndorf nach Springe oder von Hannover aus nach Stadthagen. Auch Hameln, Nienburg und Barsinghausen stehen auf der Ausflugsliste. Die Strecken rund um die Region Hannover können nach drei unterschiedlichen Mustern geordnet werden: Name, Länge der Tour und der Schwierigkeitsgrad. Die längste Tour umfasst stolze 81,5 Kilometer und führt von Hannover nach Nienburg. Die kürzeste Strecke hat eine Länge von 25 Kilometern, der Julius-Trip-Ring.

Ist die Tour auf dem Smartphone ausgewählt, erhält der Nutzer eine Bildergalerie zur Strecke, eine Kurzbeschreibung der Tour und eine digitale Landkarte. Auf der Karte sind Sehenswürdigkeiten eingezeichnet, Bahnhöfe, Möglichkeiten zur Einkehr und zum Baden und die nächste Sparkasse-Filiale. Dazu werden in einem Text die Beschaffenheit der Wege beschrieben, damit man sich entsprechend vorbereiten kann. Zusätzlich verrät das Kurzprofil eventuelle Abkürzungen, falls die Kraft unterwegs nachlässt. Hilfreich ist vor allem, dass hinter jeder digitalen Karte das entsprechende Kapitel zum Buch steckt und angezeigt werden kann. Wenn man also unterwegs ist und bei einer Rast lesen möchte, was die beiden HAZ-Autoren zur Strecke recherchiert haben, ruft man sich die Informationen einfach und bequem auf das Display und lernt zum Beispiel, dass die Einwohner des Ortes Lenthe besonders stolz auf Werner von Siemens zu sein scheinen. An den Entwickler der Dynamomaschine wird mit einer großzügigen Gedenktafel an seinem Elternhaus erinnert. Oder die Nutzer entdecken in Bennigsen ein Gut, dessen Ursprünge im 14. Jahrhundert liegen. Es bietet ein gediegenes Ensemble mit Wassergraben, alter Mühle und Brückchen, auf dem Gutsherr Roderic von Bennigsen Jahr für Jahr ein Musikfestival mit Orchestern wie dem der Mailänder Scala veranstaltet.

Zu jeder Strecke der App gehört natürlich eine dynamische Karte, auf der man nach Belieben zoomen kann. Auf der Karte sind Sehenswürdigkeiten und Wissenswertes eingezeichnet. Zudem schafft ein Start- und Endpunkt Struktur. Dank eines GPS-Empfänger können Radwanderer permanent überprüfen, ob sie noch auf dem richtigen Weg sind. Die Anwendung misst nebenbei die aktuelle Geschwindigkeit und errechnet die Durchschnittsgeschwindigkeit. Auch die schon gefahrenen und die noch zu fahrenden Kilometer werden angezeigt. Eine Push-Funktion kann helfen, auf vorher definierte Zwischenziele hinzuweisen. Gibt man zum Beispiel vor der Abfahrt ein, per Vibrationsalarm auf alle Sehenswürdigkeiten hingewiesen zu werden, vibriert das Handy auf der Tour bei jedem Schloss oder besonderem Gut. Ist die Tour geschafft, erscheint in der Streckenauswahl ein Ehrenkranz hinter dem Streckennamen – und die Nutzer können direkt ein neues Ziel angehen.

Die neue App „Fahr Rad!“ kostet 4,49 Euro und ist im App Store erhältlich. Auch bei Google Play ist sie demnächst zu haben.

Freitag wird die 
App vorgestellt

Am Freitag wird die Fahrradstraße Lange Laube zum dritten Mal zur Festmeile. Die Polizei lädt mit starken Partnern zu einem Straßenfest im Zeichen der Verkehrssicherheit ein. Gemeinsam mit der Stadt und der Region Hannover, dem Fahrradhelmbauer uvex und der HAZ-Redaktion wird ein Programm geboten, das auf die Fahrradsaison Lust machen soll. Unterstützer wie die Verkehrswacht und der Gemeinde-Unfallversicherungsverband unterstreichen dabei die Sicherheitsaspekte mit Aktionen zum sogenannten toten Winkel und einem Überschlagssimulator. Bei diesem Fest wird auch die neue App „Fahr Rad!“ vorgestellt. Interessierte können diese vor Ort testen und sich zeigen lassen, mit welchen Geräten ein Smartphone auf dem Fahrrad angebracht werden kann.
Das Fest bietet zudem um 11.30  Uhr eine Fahrradversteigerung mit gleich 140 Fahrrädern. Ein Airbrush-Künstler hilft, Fahrradhelme direkt vor Ort zu verschönern. Der HAZ Media Store verlost bei einem Tablet-Spiel stündlich tolle Gewinne. Dazu spielt die Jazzkapelle des Polizeimusikchors, die Polizeidirektion bietet eine Fahrradcodierung an und erklärt mit einer Rauschbrille, wie schwierig es sich bei 1,8 Promille Fahrrad fährt. Das Fest läuft von 10 bis 15 Uhr. Der Eintritt ist natürlich kostenlos.

Von Jan Sedelies

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
HannoverHelm
Foto: Die Polizeipuppe „Koslowski“ erklärt Kindern, wann man im Straßenverkehr aufpassen muss. Beim Straßenfest in der Langen Laube soll so auch spielerisch über Gefahren aufgeklärt werden.

Mit Fahrradversteigerung, Verlosungen und entspannter Jazzmusik werben Polizei, Stadt und Region sowie die HAZ am Freitag in der Langen Laube für mehr Verkehrssicherheit. Dort wird auch die neue HAZ-Fahrrad-App vorgestellt.

mehr
Mehr Aus der Stadt
Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.

Am 8. Juli wird Ernst August Erbprinz von Hannover Ekaterina Malysheva heiraten. Nicht auf der Marienburg in Pattensen, wo sein Vater 1981 geheiratet hat, sondern in der Marktkirche. Kenner gehen davon aus, dass sie voll sein wird mit Ehrengästen. Etliche gekrönte Häupter aus Europas Hochadel werden erwartet. Auf unserer Themenseite halten wir Sie stets auf dem Laufenden.

So sieht es im Parkhaus in der Lützowstraße aus

Das Parkhaus in der Lützowstraße ist seit Montag geschlossen. Beim Blick ins Innere werden Spuren von Drogenabhängigen sichtbar.