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Aus der Stadt Mit der HAZ aufs Eis
Hannover Aus der Stadt Mit der HAZ aufs Eis
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09:47 12.02.2012
Bereits am Donnerstag waren tausende Menschen auf dem Eis. Quelle: Thomas
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Hannover

Am Nordufer laden wir unsere Leser zu einem kostenlosen Freizeiterlebnis aufs Eis ein. Sonnabend und Sonntag gibt es mehrstündig Vorführungen im Eissport, dazu die kleine HAZ-Schlittschuhschule mit Expertentipps und zudem mit der AboPlus-Karte jede Menge Rabatte auf Speisen, Getränke und beim Schlittschuhservice.

Der Standort: Die HAZ-Eislauffläche befindet sich an der großen Steintreppe unterhalb vom Musikpavillon vor der Courtyard-Gastronomie. Ein segelähnliche Fahne markiert den Treffpunkt für Vorführungen und Aktionen.

Kufenschleifen: Dort hat auch Ingo Haselbacher seinen Stand. Er gibt Ihren Kufen am Sonnabend und Sonntag von 10 bis 16 Uhr den letzten Schliff. Eigentlich nimmt er sechs Euro pro Paar – HAZ-Abonnenten mit AboPlus-Karte erhalten die Dienstleistung aber sogar für drei Euro.

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Ganz Hannover war am Sonnabend auf dem Maschsee - so sah es jedenfalls aus.

Die Gastronomie: In direkter Nachbarschaft befindet sich im Musikpavillon die Marris-Gastronomie (bekannt vom Marris-Festzelt auf dem Schützenfest). Dort erhält jeder HAZ-Abonnent mit AboPlus-Karte jeweils einen Euro Rabatt auf  Würstchen, Glühwein, Bier oder etwa Cola. Damit kostet die Bratwurst nur 1,50 Euro, der Glühwein ebenso.

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Tausende Hannoveraner gingen am Sonnabend auf den zugefrorenen See.

Programm Sonntag: Von 11 bis 13 Uhr ist Lenny Soccio von der Langenhagener Eishalle unser HAZ-Schlittschuhlehrer und zeigt, wie man sich elegant auf dem Eis bewegt. Von 14 bis 16 Uhr geben Stephan Daschner, Andy Reiss und Patrick Buzas vom Erstligisten Hannover Scorpions Einblicke in ihre erstklassigen Lauf- und Sportkünste.

Die AboPlus-Karte: Alle Programmangebote auf dem Eis sind kostenlos. Für die Rabatte bei Speisen, Getränken und Kufenschleifen ist es wichtig, dass Sie Ihre AboPlus-Karte dabei haben. Wir haben Sie allen Abonnenten im vergangenen Jahr zugeschickt. Normalerweise werden Rabatte auf der Karte gutgeschrieben – beim HAZ-Eisvergnügen bekommen Sie die Rabatte ausnahmsweise sogar direkt beim Bezahlen.
 Wir sehen uns auf dem Eis und freuen uns auf Sie!

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Seit Mittwoch darf das Eis betreten werden. Am Donnerstag herrschte reges Treiben auf dem Maschsee.

Glühwein, Bratwurst und mehr

Was wäre ein Eisvergnügen ohne Glühwein, Bratwurst und andere deftige oder süße Kleinigkeiten? Rund um den Maschsee dürfte am Wochenende in dieser Hinsicht kein Wunsch offen bleiben. Neben den Angeboten der ansässigen Gastronomiebetriebe gibt es eine Reihe zusätzlich aufgebauter Imbissstände. Am Nordufer sind das sieben Buden in der Nähe des Fackelträgers (dreimal Glühwein, zweimal Bratwurst, einmal Crêpes, einmal Schmalzkuchen), am Westufer verkauft Claus Bähre auf dem Gelände der Rollstuhlsportgemeinschaft Bratwurst und Glühwein.
Auch die am Ufer beheimateten Gastronomen haben sich einiges ausgedacht. So gibt es beim Wellnessklub Aspria am Südufer Glühwein und Bratwurst auf dem Bootssteg. Das Restaurant „Die Insel“ öffnet seinen Biergarten ebenso wie das „Pier 51“, das auch eine Bar direkt am Ufer errichtet. Serviert werden dort neben warmen Getränken Rostbratwurst, Leberkäse und Kuchen.

Der Kiosk „Maschseeperle“ beim Bootsverleih am Nordufer hat einen zusätzlichen Verkaufsstand aufgebaut, das Gleiche gilt für das Restaurant „Julian‘s“ des Courtyard Hotels. Die „Seeterassen“ laden in ihre Strandkörbe ein, im „Seebiergarten“ öffnen eine Bude für Glühwein und eine für Bratwurst. Die Gastronomenfamilie Marris bewirtet Gäste im Maschseepavillon – HAZ-Abonnenten bekommen hier Rabatt. Beim Yacht-Club am Westufer schenkt der „Party-Löwe“ neben Glühwein auch Kakao aus. Die Preise für einen Glühwein liegen zwischen 2 und 3 Euro, für eine Bratwurst zwischen 1,80 und 2,50 Euro

Schlittschuhverleih

Die Nachfrage nach Schlittschuhen am Maschsee ist riesig – das scheint sich auch in der Preisentwicklung bemerkbar zu machen. Am Donnerstag kostete ein Paar Schlittschuhe am Verleih am Pavillon des Nordufers noch fünf Euro pro Stunde, gestern waren es bereits sechs Euro. Oder wollten sich die Betreiber den Preisen des Schlittschuhverleihs am Fackelläufer anpassen, der ebenfalls sechs Euro nimmt? 350 Paare von Schuhgröße 28 bis 48 bietet der Verleih am Pavillon von Olivia Hartkopf an. Am Fackelläufer hält Hendrik Müller 400 Paare für die Eisläufer bereit. „Vor drei Jahren haben die nicht ausgereicht“, sagt Müller.

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Die Hannover Scorpions bereiten ihr Spielfeld fürs Training auf dem Maschsee vor.

Sanitäter, Toiletten und die Müllfrage

Auch im Winter 2009, als der Maschsee zuletzt zugefroren war, hatten  die Sanitäter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Region Hannover ehrenamtlich ihre Dienste angeboten. „Jetzt sind wir wieder einsatzbereit, um schnell Erste Hilfe leisten zu können“, sagt der stellvertretende Regionsbereitschaftsleiter Frank Schwager. Das DRK wird Sonnabend und Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr mit fast 50 Einsatzkräften rund um den Maschsee präsent sein. „Wir wollen den regulären Rettungsdienst der Stadt unterstützen“, erklärt Schwager. Am Nordufer und an der Geibelstraße/Ecke Rudolf-von-Bennigsen-Ufer, wird jeweils eine DRK-Sanitätsstation aufgebaut. Zudem stehen rund um den See sechs Rettungswagen und zwei Krankenwagen bereit. Auch zwei spezielle bootförmige Schlitten mit Kufen sind im Einsatz. Doch Vorsicht ist besser als Nachsicht: „Warme Kleidung, festes Schuhwerk und umsichtiges Verhalten beim Schlittschuhfahren verhindern Verletzungen“, sagt Schwager.

Zu Umsicht mahnt die Stadt auch bei der Müllentsorgung: „Es sollte nicht jeder seinen Müll einfach auf das Eis des Maschsees werfen, sondern wieder einpacken oder die Abfallkörbe am Ufer und die zusätzlichen Behälter an den Imbissständen nutzen“, sagt Stadtsprecher Dennis Dix. „Am Ende landet alles im See, was auf dem Eis liegt“, betont er. Für das Wochenende sei eine Sonderreinigung mit zusätzlichen Leerungen der Abfallbehälter in Auftrag gegeben worden. Eine mobile WC-Anlage mit zwölf Toiletten findet sich am Arthur-Menge-Ufer unweit des Fackelträgers.

Anfahrt und Parkmöglichkeiten

Stadt und Üstra raten Besuchern, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. „Parkplätze wird es nicht genug geben“, sagt Stadtsprecher Dennis Dix. Parkmöglichkeiten gibt es entlang des Rudolf-von-Bennigsen-Ufers und am Schützenplatz. Am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer wird es aber voraussichtlich schnell voll sein, schließlich werden Zehntausende Besucher erwartet.

„Wenn die Sause erst einmal losgeht, wird es da auch auf der Straße kaum noch ein Durchkommen geben“, vermutet Üstra-Pressesprecher Udo Iwannek. Das sei auch der Grund dafür, warum die Üstra nicht die Veranstaltungslinie 267, die während des Maschseefestes im Sommer zwischen den Stationen Kröpcke und Maschsee-Strandbad verkehrt, einsetze. „Wir setzten aber zusätzliche Busse der Linien 100 und 200 ein und können bei Bedarf noch weiter aufstocken“, sagt Iwannek.

Am besten nehmen Besucher des Maschsees die Buslinie 100 vom Kröpcke zur Station Maschsee / Sprengel Museum, und zurück die Linie 200.

Conrad von Meding, Stefanie Kaune und Manuel Becker

Dieser Artikel wurde aktualisiert.

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Die Buden am Nordufer sind geöffnet, die Schlittschuhe der Verleihe ausgepackt, und die Gastronomen haben ihr Personal verdoppelt: Am Maschsee bereiten sich alle auf das große Eisvergnügen am Wochenende vor. Zehntausende Eisläufer werden erwartet, wie es vonseiten der Stadt hieß.

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