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Meditieren für den Frieden

Gedenken Meditieren für den Frieden

Erst läutet die Kirchenglocke, dann ist es still: Mit Mediationen und stillen Gebeten ist am Sonnabend den ganzen Tag über an der Aegidienkirche dem Abwurf der Atombombe über Hiroshima vor 71 Jahren gedacht worden.

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Stilles Gedenken: Bürgermeister Thomas Hermann erinnert an den Bombenabwurf vor 71 Jahren.

Quelle: Jan Philipp Eberstein

Hannover.. Kein Wort ist zu hören, nur das regelmäßige Klopfen von zwei Bildhauern, die einen Naturstein bearbeiten, der eine im Rund der Aegidienkirche, die andere draußen davor. In einem Kreis sitzen etwa zehn Menschen und meditieren, einige auf kleinen Schemeln, andere auf ihren Knien.

Auf dem Altar liegen bunte Kranichketten, das japanische Zeichen für Frieden. Am frühen Morgen hat Bürgermeister Thomas Hermann mit dem Superintendenten Thomas Höflich die Glocke geläutet, danach ist nur noch Ruhe. Im stündlichen Wechsel bieten Gruppen verschiedener Religionsgemeinschaften Meditationen an. Jeder bleibt solange er mag.

Schweigend steht eine Mittsechzigerin nach etwa einer halben Stunde auf und geht. "Ich komme schon seit Jahren", sagt die Frau, "ich finde es wichtig, dass man sich an das Leid der Hunderttausenden erinnert und nicht vergisst, nur weil es schon lange her ist." Am Abend gibt es noch einen gemeinsamen Weltsreligionsgottesdienst.

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