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Aus der Stadt Mitarbeiter beziehen umstrittenen Neubau am Klagesmarkt
Hannover Aus der Stadt Mitarbeiter beziehen umstrittenen Neubau am Klagesmarkt
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00:16 07.12.2016
Von Conrad von Meding
Der Bürobau auf dem Klagesmarkt an der Kreuzung von Goseriede und Otto-Brenner-Straße ist bezugsfertig. Quelle: Michael Thomas
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Hannover

Bisher hieß sie GBH, jetzt Hanova, sie ist zugleich Bauherr und Nutzer des Gebäudes. Jahrelang wurde gestritten um die Frage, ob man die mittelalterliche Marktfläche überhaupt bebauen darf, die zuletzt bis auf wenige Tage im Jahr nur noch als Parkplatz genutzt wurde. Und jetzt? Das Gebäude sieht gar nicht wie ein Fremdkörper aus.

Platz für 180 Mitarbeiter

Fertiggestellt ist zunächst nur der große, siebengeschossige Bürobau zur Otto-Brenner-Straße. Er bietet etwa 180 Mitarbeitern Platz. Rückwärtig wird noch an den etwa 100 Wohnungen und einer Kita gearbeitet. Die ersten Wohnungen sollen aber schon zu Jahresbeginn bezogen werden. Die hinteren Gebäude reihen sich fünfgeschossig um einen gemeinsamen Innenhof.

Jahrelang wurde um die Bebauung der historischen Marktfläche gestritten 
– jetzt ist das erste Gebäude nutzbar. Dort sind inzwischen die Mitarbeiter der Wohnungsgesellschaft Hanova eingezogen.

Mietinteressenten und Mieter des Wohnungsunternehmens werden künftig an einem modernen Tresen begrüßt. Wer mit einem Sachbearbeiter etwas klären will, geht nicht mehr in dessen Zimmer, sondern wartet in Glasräumen im Foyer: Dorthin kommt der Sachbearbeiter fürs Gespräch. WLAN und Handyladestationen stehen den Besuchern zur Verfügung. „Unsere Besucher sollen sich hier wohlfühlen“, sagt Unternehmenschef Karsten Klaus.

Großer Empfang, helle Büros

In den Obergeschossen ist alles luftig und hell, Innenarchitekt Prof. Bernd Rokahr hat nur wenige Einzelbüros geplant. Aber Mitarbeitern steht ein Lounge-Bereich mit Teeküche und gemütlichen Sitzecken zur Verfügung.

1250 Umzugskartons sind am Wochenende umgezogen. Und ein Schreibtisch: Für alle Mitarbeiter wurden neue Möbel angeschafft, nur der Chef im sechsten Obergeschoss benutzt seinen Schreibtisch weiter. Jedenfalls, wenn die Möbelpacker ihn rechtzeitig geliefert haben.

Hanova: GBH und Union-Boden mit neuem Namen

Neuer Name für die städtischen Immobiliengesellschaften: Die Wohnungsbaufirma GBH und ihre Schwestergesellschaft Union-Boden firmieren jetzt unter dem gemeinsamen neuen Namen Hanova. Am Neubau auf dem Klagesmarkt hängt bereits der Schriftzug – nachts mit Beleuchtung.

Bis bisherige Union-Boden betreibt zehn Innenstadtpark-Häuser, ist Eigentümer mehrerer Kitas in Hannover und etwa dem Gebäude des Pier 51 am Maschsee. Zu ihr gehört auch die Expo-Grund, die die Flächen im Expo-Park zwischen Deutschem Pavillon und Ikea vermarktet.

Die GBH ist mit ihren 13 .500 Wohnungen Hannovers größter Vermieter.

Beide Unternehmen sind schon seit Mitte 2012 ein sogenannter Gleichordnungskonzern: An der Spitze steht Geschäftsführer Karsten Klaus, Buchhaltung, Planung und etwa IT-Service werden gemeinsam betrieben – andere wie etwa die Personalabteilungen sind getrennt.     

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