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Region will Altpapiercontainer für Hannover

Regionsversammlung Region will Altpapiercontainer für Hannover

Mitglieder der Regionsversammlung fordern von der Stadt Hannover, das Aufstellen von Altpapiercontainern wieder zu erlauben. Das sei im Sinn zahlreicher Bürger, hieß es aus unterschiedlichen Fraktionen. Die neue Schutzgebühr für Altpapiersäcke fand eine breite Zustimmung.

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Die Regionsversammlung stimmt der Gebühr für Altpapiersäcke zu.

Quelle: dpa

Hannover. "Wir müssen einen Anlauf bei der Stadt Hannover machen, um eine sinnvolle Regelung zum Aufstellen von Altpapiercontainern zu finden", sagte Wolfgang Toboldt von der SPD in der Regionsversammlung am Dienstagnachmittag. Im Umland sei das ohne Probleme möglich, dort verzichteten die Kommunen auf die Sondernutzungsgebühr.

Fabian Peters von den Grünen bezeichnete als ärgerlich, dass die Landeshauptstadt sich weigere, das Aufstellen von Containern zu erlauben. "Ich hoffe, dass wir hier in Gesprächen vorankommen. Peters hatte aber auch eine Forderung an den Abfallwirtschaftsbetrieb Aha: Es müsste mehr Flexibilität bei der Größe der Altpapiertonne geben.

FDP und Linke machten ihre Ablehnung der Schutzgebühr für die Altpapiersäcke in Höhe von fünf Cent deutlich. Michael Fleischmann (Linke) sagte, es handele sich "schlicht und ergreifend um eine Gebührenerhöhung". Die Bürger, die sich vorbildlich verhielten und eine Tonne hätten, sowie keine Säcke zweckentfremdeten, würden bestraft. Zudem verdiene Aha mit dem Altpapier viel Geld.

FDP-Mann Klaus Nagel meinte, Aha habe ein Imageproblem. Das sei bei den "indirekten Preiserhöhungen" und der misslungenen Werbekampagne gegen die Altpapiersäcke mit dem Slogan "Sei kein Sackgesicht" zu sehen.

Auch Manfred Wenzel (CDU) kritisierte den Slogan. "Wenn ich Kunde eines Geschäfts bin und so bezeichnet werde, dann gehe ich da nicht mehr hin", betonte er.

Von Mathias Klein

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