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Ritter und Gaukler machen Spektakel

Mittelaltermarkt im Georgengarten Ritter und Gaukler machen Spektakel

Wer an diesem Wochenende den Georgengarten in Hannover besucht hat, wurde ins tiefste Mittelalter versetzt. Handwerker wie Schmiede und Kerzengießer zeigten dort auf dem Mittelaltermarkt ihr Können. 

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Im Georgengarten ist ein Wochenende lang das Mittelalter zu Hause.

Quelle: Kleinschmidt

Hannover. Edle Ritter auf ihren Pferden, holde Jungfrauen, längst vergessenes Handwerk und fröhliche Spielmannsleute: Am Wochenende verwandelte sich der Georgengarten zu einem Mittelaltermarkt. Bei den Ritterspielen sorgten etwa 500 Akteure für eine authentische Atmosphäre. Die Besucher hatten die Chance, selbst zum Ritter zu werden und mit Schwert und Schild zu kämpfen. Viele zeigten sich davon fasziniert, wie etwa der neunjährige Nico Picht aus Stöcken. Die Kulisse, die Kostüme und dass so viel ausprobiert werden kann, „das ist hier einfach klasse“, sagt er.

Im Georgengarten laden Ritter, Gaukler und Händler ein Wochenende lang zu einer Zeitreise ins Mittelalter ein.

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Während Darsteller Teddy als Kettenstricker arbeitet und unter anderem Handschuhe flickt, zieht Menschenhändler Nuraschat seine Runden über das Gelände. Er nimmt mit Vorliebe junge Frauen gefangen. Für einen Taler können sie sich freikaufen. Das Geld fließt in die Gemeinschaftskasse. Nuraschat, der eigentlich Krys heißt, ist Mitglied von „Des Wahnsinns Meute“. In dem Lager leben 13 Menschen, und alle hören auf ein Komando – das des „Drachen“. Scopy Draguhn alias „Drache“ ist von Beruf Silberschmied und liebt das mittelalterliche Leben. „Ich habe das hier zum Beruf gemacht.“ 15 Märkte hat er in diesem Jahr schon besucht, verkauft dort seinen Schmuck.

Für den Drachen ist es sein Leben, für andere nur ein Hobby. Die Mitglieder des Tross Milan wollen den Besuchern das mittelalterliche Leben näher bringen. „Wir haben Freude daran, den Kindern und Eltern alles zu erklären“, sagt Akteurin Laurin Streicher.     

Von Manuela Wilk

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