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Aus der Stadt Mobile Welten in den Eilers-Werken
Hannover Aus der Stadt Mobile Welten in den Eilers-Werken
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13:00 08.02.2018
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Stilecht mit schnittiger Brille und Zigarillo, nimmt man Korte seine Leidenschaft auf Anhieb ab: „Schon seit Ewigkeiten“ begeistere er sich für faszinierende Maschinen, die etwas unter der Haube haben. Der Geschäftsmann hat ein Nebengebäude auf dem Gelände der ehemaligen Eilers-Werke am Entenfangweg aufwendig kernsanieren lassen. Auf rund 400 Quadratmetern stellt die Eilers Classic GmbH, an deren Spitze Korte steht, unterhalb des alten Wasserturms nun eine ansehnliche Auswahl an PS-Klassikern aus.

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Insgesamt elf Automobile, darunter Alfa Romeos und Cadillacs, sowie zehn Harleys, das älteste Stück von 1947, präsentieren sich aktuell auf Hochglanzparkett zwischen Bar, Jukebox und Schwarzweißbildern von Frank Sinatra und der „Easy Rider“-Crew. „Das haben wir doch gut hinbekommen“, freut sich der Chef und wirft dabei einen Blick auf sein Lieblingsauto, einen rund 60 Jahre alten Facel Vega aus Frankreich.

Neben dem An- und Verkauf  beinhaltet das Geschäftskonzept des Eilers-Showrooms noch eine weitere Facette: Die herausgeputzten Räumlichkeiten sollen für Firmenveranstaltungen und bei Bedarf auch Hochzeiten vermietet werden. „Wir möchten das tolle Ambiente dafür nutzen, hier einen attraktiven Standort zu etablieren“, sagt Volker Tolksdorf, geschäftsführender Gesellschafter der Eventagentur Peppermint, der zusammen mit Korte an einem Gesamtkonzept arbeitet.

Auf dem Gelände der alten Herrenhäuser Stahlfabrik soll sich aber noch weitaus mehr tun. 65 000 Quadratmeter Fläche hat Matthias Korte mit Geschäftspartner Hans-Werner Staude seit 2011 erworben. Gemeinsam mit der städtischen Wirtschaftsförderung sei man „auf bestem Wege“, tragfähige Lösungen für die Zukunft auszuarbeiten. Eine Idee besteht darin, hier wieder Gewerbe, zum Beispiel in Form einer Oldtimer-Werkstatt, anzusiedeln. „Solche Standorte sind in Hannover selten geworden“, sagt Korte. Er wolle in absehbarer Zeit weitere Konzepte für die „Mobilen Welten“, wie das Areal dann heißen soll, vorstellen.

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