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Aus der Stadt Modeschule zeigt neue Kollektionen im Tanzhaus
Hannover Aus der Stadt Modeschule zeigt neue Kollektionen im Tanzhaus
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14:15 05.02.2017
Von Michael Zgoll
100 Models präsentieren die Abschlussarbeiten der Modedesign-Studenten. Quelle: Behrens
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Hannover

Wenn die Lauf- und Kaufkundschaft nur halb so experimentierfreudig wäre wie junge Modedesignerinnen, sähe die Welt viel bunter aus als in Wirklichkeit. Bei der Werkschau im Tanzhaus nahe dem Nord-Ost-Bad, die die Modeschule M3 am Sonnabend in drei Durchgängen präsentierte, stiefelten 100 Models über den Laufsteg und zeigten viele gewagte Kreationen. Sie stammen von 15 Absolventinnen, die in wenigen Wochen ihre dreieinhalbjährige Modedesign-Ausbildung beenden werden. „Männer waren in diesem Jahrgang nicht dabei“, sagt Eva Emde vom Vereinsvorstand – auf dem Laufsteg im Tanzhaus aber schon.

Bei der 8. Werkschau der Modeschule M3 zeigen 100 Models im Tanzhaus die Abschlussarbeiten von 15 angehenden Modedesignerinnen.

So sehen die Herren, die die Duster-Kollektion von Henriette Immacule Hartmann präsentieren, wie echte Kerle aus dem Getto aus. Einerseits. Mit Springerstiefeln, Tätowierungen, Goldkettchen und finsterem Blick. Doch andererseits haftet ihnen auch etwas Feminines an mit ihren Haremshosen und den überlangen Schals.

Eher närrisch kommt die Karnevals-Kollektion von Dana Eimann daher. Ihre Kleider in knalligen Rot-, Orange- oder Grüntönen werden in der konventionellen Variante mit unifarbenen Riesenschärpen verziert. In der exotischen Spielart hängen den Models engelsflügelähnliche Stoffteile am Rücken, baumeln bunte Säckchen an der Brust. Nur Mut, denn was hatte Eva Emde doch eingangs gesagt? „Man kann die Sachen nach der Schau auch kaufen.“

Die in Stoff gegossene Fantasie der angehenden Modedesignerinnen, daran lässt die 8. Werkschau von M3 keinen Zweifel, ist grenzenlos. Hier ist nichts Jacke wie Hose. Das beweist die Ein-Bein-Hose-ein-Bein-Rock-Kreation von Maren Duda ebenso wie die Weste von Kimberley Willmann, auf der der Spruch „Ist doch egal welche Farbe“ prangt.

Einen Extra-Effekt bieten die Grazien, die den Zuschauern die gestylten Dirndl von Alisa Köhring präsentieren – sie haben allesamt rote Haare. Und auch Yeliz Gülen gibt klare Fingerzeige, dass Mode nicht nur ein Produkt von Schere, Stoff und Schnittbogen ist, sondern sich verkaufsfördernde Emotionen auch andersartig wecken lassen. Ihre Abendgarderobe ist der orientalisch-indischen Glitzerwelt entlehnt – und die Models verweisen mit geschmeidigen Handgesten auf die mythologischen Wurzeln ihrer textilen Schöpfungen.

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