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Mögliche Fliegerbomben in Hannover entdeckt

Räumung in Vahrenheide und Bothfeld Mögliche Fliegerbomben in Hannover entdeckt

Bombenverdacht in Hannover: An zwei Orten in Hannover sind möglicherweise Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst  prüft Fundorte in Vahrenheide und Bothfeld. Im Sonntag in zwei Wochen müssen Bewohner von Hannovers Norden und aus Langenforth den Bereich räumen.

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Droht Hannover wieder eine Bombenräumung? Mögliche Fliegerbomben wurden an mindestens zwei Fundorten in Hannover entdeckt. 

Quelle: dpa (Symbolbild)

Hannover. Am Sonntag in zwei Wochen müssen Teile der Bewohner von Hannovers Norden sowie des Langenhagener Stadtteils Langenforth für einen Tag ihre Wohnungen verlassen. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) Niedersachsen vermutet an zwei Stellen in Vahrenheide und Bothfeld Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg. Nach Informationen der HAZ befinden sie sich im direkten Umfeld der Autobahn 2.  „Der Verdacht ist so konkret, das die beiden Verdachtspunkte geöffnet werden müssen“, sagte Feuerwehrsprecher Michael Hintz. Und das geht nur, wenn zuvor ein Sicherheitsradius um die Fundstellen evakuiert wurde.

Wie groß dieser Sicherheitsradius bei der Räumung am 14. August ausfallen wird, steht noch nicht genau fest. Denn die Sprengstoffexperten des KBD werden in den kommenden Tagen noch weitere Verdachtspunkte im Norden Hannovers untersuchen, an denen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg liegen könnten. Wenn diese Sondierung abgeschlossen ist, will die Feuerwehr in der kommenden Woche den konkreten Evakuierungsradius bekannt geben. Mindestens die hannoverschen Stadtteile Vahrenheide und Bothfeld sowie der Langenhagener Stadtteil Langenforth sind aber jeweils anteilig betroffen, hieß es aber bereits am Donnerstag.

Wenn der Sicherheitsradius feststeht, will die Feuerwehr die betroffenen Bewohner am Sonnabend in einer Woche mit Flugblättern auf deutsch, englisch, türkisch und russisch informieren. Zudem können sich Betroffene über die Internetseite www.hannover.de sowie den Twitter-Account und die Facebookseite  der Stadt Hannover unter dem Hashtag #hannbombe über die Bombenräumung erkundigen. Am Tag der Evakuierung richtet die Verwaltung zudem ein Bürgertelefon ein und wird mit Lautsprecherwagen durch die Stadtteile fahren, die von der Räumung betroffen sind. 

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