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Aus der Stadt Molotow-Cocktail-Wurf soll zu "Aktenzeichen XY"
Hannover Aus der Stadt Molotow-Cocktail-Wurf soll zu "Aktenzeichen XY"
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18:05 22.08.2016
Eine der Flaschen zerschlug vor dem Haupteingang des Einkaufscenters. Noch immer fehlt von dem Täter jede Spur. Quelle: Dillenberg/M
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Hannover

Zwei Monate nach dem Brandanschlag am Einkaufszentrum Ernst-August-Galerie neben dem Hauptbahnhof Hannover wollen die Ermittler einen neuen Weg einschlagen: Ein Bericht in der Fernsehserie "Aktenzeichen XY" soll neue Hinweise bringen. Denn trotz der Auswertung von Bildern aus Überwachungskameras fehlt bislang jede Spur zum Täter. "Es laufen noch abschließende Vernehmungen, doch wir haben alle Möglichkeiten der Ermittlung ausgeschöpft", sagt der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Thomas Klinge. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.

Der Unbekannte hatte an einem Freitag Anfang Februar zwei mit Benzin gefüllte Flaschen, sogenannte Molotow-Cocktails, vom Dach der Ernst-August-Galerie geworfen. Eine der Flaschen zerschlug kurz vor 20.30 Uhr vor dem Haupteingang des Einkaufscenters. Es ist offenbar nur einem glücklichen Umstand geschuldet, dass es keine Verletzten gab. Drei weitere Brandsätze wurden von den Einsatzkräften der Feuerwehr später auf einem Vordach des Einkaufscenters gefunden, von denen eine bereits in Brand gesetzt war. Sie richteten keinen Schaden an. 

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Bislang unbekannte Täter haben zwei mit Benzin gefüllte Flaschen, sogenannte Molotow-Cocktails, vom Dach der Ernst-August-Galerie in der City geworfen.

Nun hat sich die Staatsanwaltschaft an das ZDF gewandt und gebeten, über den Fall zu berichten. Wann die Entscheidung fallen und der Bericht ausgestrahlt werden soll, ist aber noch unklar. Nach Angaben von Staatsanwalt Klinge prüft der Fernsehsender derzeit, ob sich der Fall technisch und inhaltlich für eine Ausstrahlung in dem Format eignet.

mic

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