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Mord in Hainholz: Verdächtiger wieder freigelassen

Getötete Etya V. Mord in Hainholz: Verdächtiger wieder freigelassen

Der Verdächtige, der im Mai die 91-jährige Etya V. in Hainholz umgebracht haben soll, ist wieder freigelassen worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft reichen die Beweise gegen ihn nicht aus.

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Die 91-jährige Etya V. (kl. Bild) wurde Anfang Mai erschlagen in ihrer Hainhölzer Wohnung entdeckt. Der Tatverdächtige wurde jetzt aus der Untersuchungshaft entlassen.

Quelle: Elsner/Polizei

Hannover. Nach Angaben von Oberstaatsanwalt Thomas Klinge habe Samson W. aus der Untersuchungshaft entlassen werden müssen, "weil wir keinen dringenden Tatverdacht hatten". Der 57-Jährige war im Juli festgenommen worden, er wohnt in direkter Nähe der Getöteten. Die Polizei hatte direkt nach der Tat im Mai eine Waffe sichergestellt, mit der die 91-jährige Etya V. in ihrer Wohnung erschlagen worden sein soll. Daran fanden sich DNA-Spuren des Verdächtigen.

Allerdings: "Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnten wir keine weiteren Spuren finden, die auf den Verdächtigen hindeuten", sagt Klinge. Aufgrund einer einzigen DNA-Spur ohne weitere Indizien sei eine Verurteilung W.s nicht möglich. Darüber hinaus habe der 57-Jährige eine "nicht vollkommen unmögliche" Erklärung dafür abgeben können, wie seine Spuren an die Tatwaffe gekommen seien. Daher habe der Beschuldigte entlassen werden müssen.

In Hainholz ist eine 91 Jahre alte Frau tot in ihrer Wohnung gefunden worden: Sie starb eines gewaltsamen Todes.

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Das bedeute laut Klinge aber nicht, dass die Ermittlungen gegen Samson W. eingestellt seien. Die Untersuchungen dauern demnach weiter an. Die Polizei prüft auch weiterhin mögliche Zusammenhänge zu zwei weiteren Überfällen auf Senioren. Im November 2016 wurde ebenfalls in Hainholz eine 82-Jährige in ihrer Wohnung angegriffen und liegt seitdem im Koma. Nur wenige Wochen nach dem Mord an Etya V. wurde ein 96-Jähriger lebensgefährlich verletzt in seiner Stöckener Wohnung gefunden.

Sollten jedoch keine weiteren Spuren auftauchen, die den 57-jährigen Verdächtigen belasten, steht die Polizei wohl wieder am Anfang ihrer Ermittlungen. "Wir haben keinen weiteren Verdächtigen", sagt Klinge.

pah

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