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Verdächtiger Christian I. nach Hannover überstellt

Mord an Jana W. Verdächtiger Christian I. nach Hannover überstellt

Der mutmaßliche Mörder von Jana W. ist von britischen Behörden nach Hannover überstellt worden: Der 41-jährige Christian I. traf am Mittwoch aus London ein. Der Krankenpfleger steht im Verdacht, die 29-Jährige ermordet zu haben. Er schweigt zu den Anschuldigungen.

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Anfang April wurde die Leiche der 29-jährigen Jana W. in einem Wald bei Seelze-Dedensen entdeckt. 

Quelle: Christian Elsner

Hannover. Wie Hannovers Oberstaatsanwalt Thomas Klinge bestätigt, ist Christian I. am Mittwoch von London nach Hannover überstellt worden. Der 41-Jährige hatte sich am Osterwochenende den britischen Behörden gestellt und wartete seitdem auf seine Auslieferung nach Deutschland. "Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen", sagt Klinge. "Er schweigt bislang." Die Polizei ermittelt wegen Mordes gegen den Mann aus der Oststadt.

Christian I. steht im Verdacht, Anfang April die 29-jährige Jana W. aus Bad Nenndorf ermordet zu haben. Eine Fußgängerin hatte die Leiche am 3. April in einem Wald abseits eines Weges im Seelzer Ortsteil Dedensen nahe des Mittellandkanals entdeckt. Nach Angaben der Polizei wurde Jana W. erwürgt, die Beamten gehen von einer Beziehungstat aus. Ihr Auto wurde am Hauptbahnhof Hannover gefunden. Die genauen Hintergründe, warum Jana W. sterben musste, sind noch unklar.

Einen grausigen Fund hat eine 49-Jährige in Seelze gemacht: Sie entdeckte eine Leiche in einem Wald bei Dedensen.

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Direkt nach der Tat verschwand I. spurlos, auch die Durchsuchung seiner Wohnung in der Oststadt brachte die Polizei zunächst nicht auf seine Fährte. Die Ermittler fahndeten schließlich international mit Namen und Foto nach dem 41-Jährigen. Warum sich I. schließlich an Ostern in London der Metropolitan Police stellte, ist nicht bekannt.

Der 41-Jährige stammt aus Marburg in Hessen und war schon in der Vergangenheit wiederholt abgetaucht. Zuletzt verschwand I. im Mai 2016 für einige Zeit spurlos, seine Freunde suchten anschließend mit Flugblättern nach dem Krankenpfleger. Auch die Polizei wusste damals davon, allerdings kannte sie auch die Neigung von I. zu gelegentlichen Auszeiten. Unmittelbar vor dem Mord an Jana W. wanderte der 41-Jährige mehrere Wochen von Paris aus auf dem Jakobsweg bis ins spanische Santiago de Compostela.

pah

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