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Mordkommission "Kanal" sucht weiter nach Kopf

Leichenfund in Hannover Mordkommission "Kanal" sucht weiter nach Kopf

Die Polizei Hannover hat am Mittwoch im Fall der gefundenen Leichenteile zahlreiche neue Hinweise aus der Bevölkerung bekommen. Eine heiße Spur befindet sich aber offenbar nicht darunter. Allerdings hat die Rechtsmedizin herausgefunden, dass der Tote rund 60 Jahre alt und etwa 1,70 Meter groß war.  

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Die Leichenteile wurden im Mittellandkanal bei Groß-Buchholz gefunden. 

Quelle: Dillenberg

Hannover. Bei den Ermittlern der Mordkommission "Kanal" sind nach dem Fund von mehreren Leichenteile im Mittellandkanal am Montag bislang etwa 50 Hinweise zu dem Fall eingegangen. "Die werden jetzt akribisch abgearbeitet", sagt Oberstaatsanwalt Thomas Klinge. Die Identität des Toten ist nach wie vor ungeklärt. Anders als bislang öffentlich bekannt gegeben, ist der Tote nicht etwa 50, sondern um die 60 Jahre alt gewesen. "Das ist das Ergebnis neuer Untersuchungen der Rechtsmediziner", sagt Klinge. Die Experten in der MHH haben jetzt auch die ungefähre Größe des Opfers berechnet. Demnach war der Mann etwa 1,70 Meter groß. Die Berechnung war deshalb notwendig, weil noch nicht alle Leichenteile aufgefunden werden konnten - unter anderem der Kopf des Mannes. 

Am Mittellandkanal nahe der Noltemeyerbrücke haben Arbeiter mehrere Säcke mit Leichenteilen gefunden. Die Brücke führt nur wenige Meter entfernt von der Podbielskistraße in Höhe Noltemeyerbrücke über den Kanal.

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Wie kam der Mann ums Leben?

Unklar ist, wie das Opfer ums Leben gekommen ist. "Das konnten die Rechtsmediziner noch nicht herausfinden", sagt Klinge. Die Leichenteile wiesen Rippenbrüche auf beiden Seiten und Abwehrverletzungen auf. Die Kleidungsstücke, die in einem der insgesamt drei Müllsäcke entdeckt wurden, werden derzeit von Kriminaltechnikern des Landeskriminalamts auf Spuren untersucht. Derzeit wartet die Polizei zudem auf das Ergebnis der DNA-Analyse und den Abgleich des Erbguts des Toten mit diversen DNA-Datenbanken der Polizei. Die Ermittler landen aber nur dann einen Treffer und können auf diese Weise die Identität des Opfers ans Licht bringen, wenn sein genetischer Fingerabdruck in der Vermisstendatei gespeichert ist oder der Mann in der Vergangenheit bereits wegen eines von ihm verübten Verbrechens in einer DNA-Dateien der Polizei auftaucht.

tm

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