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Motiv der Messerstecherin weiter unklar

Angriff auf Bundespolizisten Motiv der Messerstecherin weiter unklar

Nach der Messerattacke einer 15-jährigen Schülerin auf einen Bundespolizisten im Hauptbahnhof ist das Motiv für die Tat weiterhin unklar. Die Jugendliche, die in Hannover geboren wurde und hier auch zur Schule geht, sitzt derzeit in Untersuchungshaft.

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Der Angriff ereignete sich am Freitagabend im Hauptbahnhof.

Quelle: Christian Elsner

Hannover. Fest steht bislang nur, dass die Messerstecherin weder unter dem Einfluss von Alkohol noch von Drogen stand, als sie am Freitag gegen 17 Uhr bei einer Routinekontrolle ein Küchenmesser mit sechs Zentimeter langer Klinge zog und es einem 34 Jahre alten Polizisten in den Hals stach.  Nur mit viel Glück hat der Beamte den Angriff überlebt. Schwer verletzt wurde er in ein Krankenhaus gebracht und dort operiert. Inzwischen hat er nach HAZ-Informationen die Klinik wieder verlassen und befindet sich auf dem Weg der Besserung.

Eine 15-Jährige hat im Hauptbahnhof einen Beamten der Bundespolizei mit einem Messer attackiert und schwer verletzt.

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Die 15-Jährige, die in Hannover geboren wurde und hier auch zur Schule geht, sitzt derzeit in Untersuchungshaft. „Sie hat Angaben zur Tat gemacht, die wir derzeit überprüfen“, sagt Oberstaatsanwalt Thomas Klinge. Dabei gehen die Ermittler auch der Frage nach, ob die 15-Jährige möglicherweise an einer psychischen Störung leidet und deswegen vermindert schuldfähig ist. Fest steht bereits, dass der Prozess wegen des Alters der Täterin unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden wird.

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Messerattacke im Hauptbahnhof
Der Tatort am Hauptbahnhof Hannover.

Nach der Messerattacke auf einen 34-jährigen Bundespolizisten im Hauptbahnhof Hannover verurteilt Polizeipräsident Volker Kluwe die Tat. „Ich bin entsetzt über die Kaltblütigkeit und Brutalität, mit der ein 15-jähriges Mädchen vorgeht“, sagt er. Die Jugendliche sitzt seit Sonnabend in U-Haft.

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