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Deshalb schmecken Kekse so lecker

Fest im Museum Deshalb schmecken Kekse so lecker

Das Museum August Kestner feiert das Internationale Keksfest anlässlich der Ausstellung zum Thema „Reklamekunst aus Hannover“, bei der auch Bahlsen eine große Rolle spielt. Dabei erfahren die Besucher auch, wieso es nicht nur vom Geschmack abhängt, ob uns ein Keks schmeckt.

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Der Keks steht im Mittelpunkt des diesjährigen Museumsfestes im MAK.

Quelle: Kutter

Hannover. Sogar der Bissabdruck in dem vergoldeten Gipskeks stammt vom Künstler selber. Der hannoversche Künstler Andreas Palm (58) stellt ihn in Serie her und verkauft ihn an diesem Tag beim Internationalen Keksfest im Museum August Kestner (MAK). 25 Euro kostet so ein Keks mit Biss, vergoldet mit Blattgold mit 24 Karat: Da muss es, so Palm, „ein Keks zum Anbeißen sein“.

Das Museum August Kestner feiert das Internationale Keksfest anlässlich der Ausstellung "Reklamekunst aus Hannover. Vom Leibnizkeks bis Pelikano".

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Das Museum August Kestner zeigt derzeit eine große Ausstellung zum Thema „Reklamekunst aus Hannover“. Viele hannoversche Traditionsfirmen sind zu sehen, mit ihren innovativen Werbestrategien von 1900 bis in die Siebzigerjahre. Auch Bahlsen spielt eine wichtige Rolle. Was lag also näher als den Bahlsenkeks zum Hauptdarsteller des alljährlichen Museumsfestes zu machen – und den Festakt zugleich zum Anlass zu nehmen, eines seiner Geheimnisse zu verraten.

Denn dass wir den Bahlsen–Keks lecker finden, hat offenbar nicht nur mit seinem Geschmack, sondern auch mit dem Knackgeräusch beim Reinbeißen zu tun. Dass man das Keksgeräusch höre, und „hmmm“ denke, wenn der Nachbar in einen Bahlsen-Keks beiße, sei Teil des Erfolgsrezepts, führte Karsten Grove, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsgabteilung bei Bahlsen und selbsternannter „Kekserfinder“ bei einem Vortrag aus. Dass man in Kooperation mit einer Hochschule eine Kopf-Bügel-Maschine entwickelt habe, mit der man das Geräusch beim Kekse verkosten optimiert habe, konnte man genauso lernen, wie, dass die „Macht des Knack“ je nach Keks manchmal knusprig, manchmal eher saftig klingen muss. Ein knuspriges Geräusch, „zart im Abgang“ attestierte Besucherin Sabine Turek (52) den Bahlsenkeksen.

Manchmal kann die Frage nach dem guten Geschmack oder gar dem Geräusch eines Kekses einen aber auch fast sprachlos machen. Greta (5), Merit (8) und Helene (7) wollten nicht viel dazu sagen. Sie finden schlicht „alle Kekse gut“.

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