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Obduktion des Babyskeletts dauert länger

Nach Babyfund im Koffer Obduktion des Babyskeletts dauert länger

Die Obduktion des vor knapp zwei Wochen in einer Wohnung in Vahrenwald entdeckten Babyskeletts dauert länger als erwartet. Das hängt offenbar damit zusammen, dass nicht nur die Knochen auf Alter, Todesursache und Geschlecht untersucht werden. Auch der Koffer sowie weitere Fundstücke würden geprüft.

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In diesem Haus war der Koffer mit den Säuglingen gefunden worden.

Quelle: Jan-Philipp Eberstein

Hannover. Die Untersuchung gestalteten sich aufwendiger als angenommen, sagte Staatsanwältin Kathrin Söfker. „Auch der Koffer, in dem das lebende Baby und das Skelett lagen, sowie alles, was mit dem Fund zu tun hat, wird geprüft“, sagte Söfker. Zudem ist in der Ferienzeit, so Informationen der HAZ, die personelle Besetzung im zuständigen Rechtsmedizinischen Institut geringer.

Ein grausiger Fund in Hannover: In einem Koffer werden zwei Säuglinge gefunden. Von dem einen gibt es nur noch das Skelett, der andere lebt. Ermittler versuchen, die Hintergründe zu klären. Die mutmaßliche Kindsmutter wurde festgenommen. Hier lesen Sie die ganze Geschichte.

Währenddessen sitzt die mutmaßliche Mutter der Kinder weiter in der Justizvollzugsanstalt Hildesheim in Untersuchungshaft. Ihr wird Tötung und versuchte Tötung vorgeworfen. Ihr Pflichtverteidiger Björn Nordmann hält die Beweislage für eine Untersuchungshaft jedoch für zu dünn und hat Antrag auf Haftprüfung eingereicht. Der Termin ist nun für Dienstag, 18. Oktober, angesetzt. Am 29. September hatte der 19-jährige Lebensgefährte von Laura S. den Notruf gewählt, weil er ein Neugeborenes in einem Koffer gefunden hatte.

Von Isabell Christian

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