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Aus der Stadt Nach Regen-Premiere: Großer Ärger über Kleines Fest
Hannover Aus der Stadt Nach Regen-Premiere: Großer Ärger über Kleines Fest
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00:17 16.07.2017
Von Juliane Kaune
Quelle: Wallmüller
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Hannover

Ausgefallene Shows, nasse Bühnen, matschige Wege: Gäste des Kleinen Fests sind verärgert, weil die Premiere am Mittwoch trotz heftigen Regens nicht abgebrochen wurde. HAZ-Leser meinen, Organisator Harald Böhlmann hätte das Fest beenden und das Eintrittsgeld zurückgeben müssen. „Absolut unverständlich und unverschämt!“ lautet einer der Kommentare auf der Facebook-Seite der HAZ.

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Trotz Regen hat das Kleine Fest im Großen Garten Premiere gefeiert.

Am Mittwoch hatte kurz nach Festbeginn gegen 18.30 Uhr der Regen eingesetzt. In der ersten Zeitschiene konnten vier der 35 Bühnen nicht bespielt werden. Im zweiten Durchgang ab 19 Uhr trat der Großteil der Künstler nicht auf. Erst ab 19.30 Uhr beruhigte sich die Lage. Laut Böhlmann waren in diesem Zeitfenster - mit Verzögerungen - alle Bühnen einsatzbereit. Er steht zu der Entscheidung, das Fest nicht abzubrechen: „Wir hatten zuverlässige Prognosen, dass der Regen zeitnah aufhört.“ Es sei nicht zu rechtfertigen gewesen, die gesamte Veranstaltung abzusagen, die bis etwa 22.30 Uhr läuft. Böhlmann gesteht ein: „Ich hätte die Gäste über Lautsprecher besser über die Wetterlage informieren sollen.“

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Vor der Premiere am Mittwoch bekamen geladene Gäste das Programm vom diesjährigen Kleinen Fest im Großen Garten bereits am Dienstagabend zu sehen.

2016 hatte er die Premiere kurz nach Beginn beendet, weil Dauerregen einsetzte - ohne Aussicht auf ein Ende. „Damals haben wir weit vor 20 Uhr abgebrochen“, betont er. Nach diesem Zeitpunkt gilt das Fest als „durchgeführt“. Gäste können ihr Geld dann nicht mehr zurückfordern.

Veranstaltung am Freitag abgesagt

Die Veranstaltung am Abend des 14. Juli wurde wegen der Wetteraussichten vom Veranstalter abgesagt. 

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