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Wer warf den Brandsatz von Ernst-August-Galerie?

Polizei sucht jetzt Verdächtigen Wer warf den Brandsatz von Ernst-August-Galerie?

Knapp eine Woche nachdem ein Unbekannter Molotowcocktails vom Parkdeck der Ernst-August-Galerie geworfen hat, fahndet die Polizei nach einem Verdächtigen. Auf den Aufnahmen eines Überwachungskamera trug er eine helle Hose und eine dunkle Jacke mit Kapuze.

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Am Freitag warf ein Unbekannter zwei Molotowcocktails von der Ernst-August-Galerie.

Quelle: Uwe Dillenberg

Hannover. Mehrere Tage brauchten die Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes, um das Videomaterial auszuwerten. Nach Informationen der Polizei ist die Qualität der Aufnahmen jedoch so schlecht, dass der Täter, der darauf zu sehen ist, nur in groben Zügen beschrieben werden kann. Demnach trug der Mann am vergangenen Freitagabend eine helle Hose, eine dunkle Jacke und eine Kapuze, als er zwei mit Benzin gefüllte Glasflaschen vom Parkdeck der Ernst-August-Galerie auf den Gehweg direkt vor dem Eingang zum Einkaufzentrum warf.

Ein bislang unbekannter Täter hat zwei Molotow-Cocktails vom Dach der Ernst-August-Galerie in der City geworfen. Eine der der Flaschen schlug vor dem Haupteingang des Einkaufszentrums auf.

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Wie durch ein Wunder wurde nur zwei Personen durch die Molotowcocktails leicht verletzt, die der Unbekannte gegen 19.50 Uhr auf den Vorplatz schleuderte. Die Polizei fand wenig später drei weitere mit Benzin gefüllte und einer Lunte versehene Glasflaschen - eine von ihnen sogar bereits entzündet - die der Täter bei seiner Flucht vom Dach des Shoppingcenters zurück ließ.

Die Polizei geht davon aus, dass der Unbekannte bei der Herstellung der gefährlichen Wurfgeschosse Benzin verschüttete und sich beim Anzünden der Molotowcocktails vielleicht sogar selbst verletzte. Die Behörde bittet Zeugen, die einen Mann, auf den die Beschreibung des Täters passt, sich bei der Kriminalpolizei zu melden. Der Verdächtige hat möglicherweise nach Benzin gerochen oder hatte vielleicht sogar eine Brandverletzung, als er zu Fuß durch die Innenstadt flüchtete, ein Taxi nahm oder einen Bus oder die Stadtbahn bestieg.

Zeugen können sich unter der Telefonnummer (0511) 109 5555 melden.

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