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Aus der Stadt Mehr Hannover im Hotel
Hannover Aus der Stadt Mehr Hannover im Hotel
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00:24 20.09.2014
Von Rüdiger Meise
In dem historischen Saal von 1889 wirkt eine gedeckte Tafel gleich doppelt prächtig. Fotos : von Ditfurth (3) Quelle: Philipp von Ditfurth
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Hannover

Auf mehreren Kontinenten hat man vor einem Jahr zeitgleich das neue Konzept angekündigt - nun präsentierten Mercure-Generaldirektor Volkmar Pfaff, PR-Chef Eike Alexander Kraft und Hoteldirektor Ulrich Heim das erste fertig umgebaute Haus: das Mercure-City-Hotel am Neuen Rathaus.

Für das 1889 erbaute Haus musste man nicht lange nach einem lokalen Identifikationsmerkmal suchen: Prunkstück des Hotels ist seit jeher das Marienburgzimmer, das die Welfenkönigin Marie dem von ihr glühend verehrten Opernsänger Georg Nollet schenkte, als dieser seine Wohnung in dem Haus bezog. Das prächtige Eichenholzzimmer beeindruckt mit den kunstvoll gefertigten Bücherschränken ebenso wie mit dem schweren Kronleuchter und dem raumgreifenden Wandbild. Die Umstände, wie das Zimmer in den Besitz von Nollet gelangt sind, wurden übrigens nie wirklich geklärt. Man munkelt, dass die Königin den „Heldenbariton“ nicht nur für sein musikalisches Talent verehrte.

Renoviert: Ein Rundgang durch das Mercure City Hotel.

Ausgehend von diesem großen Kleinod finden sich an vielen Stellen des Hotels Erinnerungen an das - längst vergangene - königliche Hannover. Alle 145 Bettgestelle im Haus zieren Detail-Fotografien vom Holzmarkt, aus den Herrenhäuser Gärten oder vom Leineschloss. In einigen Zimmern schlafen Gäste unter Versen der Königin. „Sänger Nollet gilt es zu ehren, dessen Lied wie Glockenklang tausendfach erbraust in hehren Tönen“, heißt es da.

Damit der Gast auch gleich begreift, in welchem Hotel und in welcher Stadt er eincheckt, findet er im Eingangsbereich jedes neuen Mercure-Hotels einen sogenannten „Brand Identifier“ - was man frei mit „Marken-Merkmal“ übersetzen könnte. Beim Mercure-City-Hotel ist das ein Firmenlogo vor einem großen Bücherschrank - eine Anspielung auf das Marienburgzimmer. In Hamburg stehen hinter dem Logo Schiffsplanken, in Dresden eine Sandsteinwand, in Berlin ein Original-Mauerteil. „Wir wollen eine einheitliche Identität bei gleichzeitiger Lokalität der Hotels“, sagt Hoteldirektor Ulrich Heim. „Das ist nach unserer Kenntnis bei Hotelketten einmalig.“

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