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Aus der Stadt Notwehr: Todesschütze wieder frei
Hannover Aus der Stadt Notwehr: Todesschütze wieder frei
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18:04 07.04.2017
Am Andreas-Hermes-Platz fielen Mitte März die tödlichen Schüsse. Nun ist der Schütze wieder freigelassen worden. Quelle: Michael Thomas
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Hannover

Das teilte Staatsanwältin Kathrin Söfker mit. „Es besteht zurzeit nicht mehr der Verdacht des Totschlags.“ Allerdings könne es weiterhin sein, dass sich diese Einschätzung wieder ändere. Der 26-jährige Kosovo-Albaner aus Hannover habe laut Söfker eine Aussage bei der Polizei gemacht. Sein Verteidiger hatte bereits vergangene Woche bekräftigt, dass sein Mandant in Notwehr gehandelt habe. Zusammen mit weiteren Hinweisen vom Tatort scheint sich dies nun bestätigt zu haben. Details nennt Söfker allerdings „mit Blick auf die laufenden Ermittlungen“ nicht. Der Fall stelle sich zurzeit aber so dar, dass der 26-Jährige nicht länger in Untersuchungshaft bleiben müsse. Allerdings muss sich der Schütze weiterhin wegen illegalen Waffenbesitzes verantworten. „Wir ermitteln wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz“, sagt Staatsanwältin Söfker.

In der Nähe des Hauptbahnhofs ist es am späten Mittwochabend zu einer Schießerei zwischen zwei Gruppen gekommen: Dabei wurde ein 25-jähriger Mann getötet. Die Täter sind bisher unbekannt.

Ende März kam es nahe des Bredero-Hochhauses zu einer Schießerei, bei der ein 25-jähriger Mazedonier getötet wurde. Eine zehnköpfige Gruppe aus Bremen soll dem 26-Jährigen am 22. März vor einem Restaurant am Beginn der Lister Meile aufgelauert haben. Vermutlich handelte es sich um einen Streit im Rotlichtmilieu um eine Prostituierte. Der Mann erlitt bei der Auseinandersetzung schwere Stichverletzungen und schoss um sich. Eine Kugel tötete den 25-jährigen Mazedonier. Eine Kugel schlug im 23. Stock des Bredero-Hochhauses ein, weitere Projektile trafen ein Haus in der Weißekreuzstraße. Die Polizei leerte nach der Schießerei den Teich am Andreas-Hermes-Platz und suchte nach der Waffe – ohne Erfolg.

pah

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