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Neue D-Linie macht noch Probleme

Üstra eröffnet Strecke Neue D-Linie macht noch Probleme

Die Weichen müssen per Hand gestellt werden, der Fahrplan klappt nicht einwandfrei - noch funktioniert bei der neuen D-Linie der Üstra nicht alles reibungslos. Trotzdem wurde die Strecke am Montag in Betrieb genommen.

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Neue Streckenführung: Die Silberpfeile fahren jetzt durch die Bahnunterführung zum Endpunkt am Raschplatz.

Quelle: Rainer Droese

Hannover. Einen exklusiven Anblick gab es am Montagmittag auf der neuen oberirdischen Stadtbahnstrecke zwischen Goethe- und Raschplatz. Die Projektverantwortlichen hatten zur Feier des Tages eine Sonderfahrt für eingeladene Gäste organisiert und dafür einen neuen TW 3000 eingesetzt. Der wird auf den Linien 10 und 17 nicht im Regelverkehr unterwegs sein. In sehr gemächlichem Tempo bewegte sich die Bahn vorwärts. „Man kann gut Schaufenster angucken“, sagte Silke Gardlo, Vorsitzende der SPD-Regionsfraktion.

Knapp acht Stunden zuvor hatte die Üstra mit der ersten Abfahrt um 4.03 Uhr in Ahlem die Trasse für den regulären Fahrplanverkehr in Betrieb genommen. Damit haben die Planer und Bauarbeiter den eng gesteckten Zeitplan eingehalten, was man auf den ersten Blick allerdings nicht unbedingt sieht. Da die Arbeiten im Straßenraum längst noch nicht abgeschlossen sind, kann man die Reise in der City vor allem im Bereich Steintor auch zur Baustellenbesichtigung nutzen.

Die Stadtbahn der Linie 10 hat nach dem Umbau den Regelbetrieb auf der neuen D-Linie aufgenommen.

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„Es wird bald schneller gehen“, verspricht Johannes Gregor, Bereichsleiter Stadtbahn bei der Üstra, angesichts der Bummelfahrt. Noch funktioniere nicht alles so, wie sich das die Verantwortlichen vorstellen. „Wir müssen in den nächsten Tagen die Vorrangschaltung feineinstellen, mit der die Bahnen an Ampeln grünes Licht bekommen“, sagt Gregor. Am Endpunkt Raschplatz stellt ein Mitarbeiter der Üstra die Weiche vor der Einfahrt zur Haltestelle mit der Hand, dies soll in absehbarer Zeit elektronisch vonstattengehen. Zu den eher kuriosen Kinderkrankheiten gehört, dass die Zielanzeiger an den grünen Stadtbahnen manchmal den nicht mehr vorhandenen Endpunkt Aegidientorplatz anzeigen, weil noch nicht alle Bordcomputer umgestellt sind.

Vor allem im Bereich der Ernst-August-Galerie kreuzen ab und an Fußgänger die Trasse. „Die Leute müssen sich erst wieder daran gewöhnen, dass wir nicht mehr im Tunnel unterwegs sind“, sagte Gregor. Wenn Bahnen die enge Kurve dort nehmen, quietscht es manchmal. Eine Schmieranlage soll das verhindern, aber auch die muss nach Angaben von Üstra-Sprecher Udo Iwannek noch genau eingestellt werden.

Insgesamt dauert die Fahrt auf der neuen Strecke zurzeit drei Minuten länger als im Fahrplan vorgesehen. Regionspräsident Hauke Jagau ist zuversichtlich, dass sich das bald ändert. „Es ist ein schwieriges Projekt, das unter dem Strich bisher gut gelaufen ist.“

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