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Aus der Stadt Neue Kletterhalle eröffnet im Sommer 2017
Hannover Aus der Stadt Neue Kletterhalle eröffnet im Sommer 2017
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00:16 09.12.2016
Soll „Niedersachsens größte Kletterhalle“ werden: Die „Kletterbar“ im Business-Park Hannover-Nord. Quelle: Illustration: Kletterbar
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Hannover

Für Hannoveraner, die sich für den Klettersport interessieren, gibt es in dieser Woche gleich zwei gute Nachrichten: Am kommenden Sonntag eröffnet die Sektion Hannover des Deutschen Alpenvereins (DAV) nach mehrjähriger Planungs- und Bauphase mit dem „Greifhaus“ die erste wettkampftaugliche Kletterhalle in der Stadt. Doch der Verein bekommt schon bald Konkurrenz. Denn auch Alexander Skibbe und Christoph ­Staehle planen einen Ableger ihrer „Kletterbar“ aus Offenbach in Hannover. Im Sommer 2017 soll die Halle im Business-Park Hannover-Nord in Brink-Hafen eröffnen und die Halle des DAV noch einmal übertreffen.

Als „Niedersachsens größte Kletterhalle“ preisen die Geschäftsführer das Projekt vollmundig an. Sie versprechen rund 3200 Quadratmeter Kletterfläche, 2100 Quadratmeter davon im Innenbereich. Dazu kommen 750 Quadratmeter Fläche an überdachten Außenwänden und 350 Quadratmeter Fläche für Boulderer. An rund 250 bis 300 Routen sollen sich die Kletterer austoben können. Mit 16 Metern soll die Halle der „Kletterbar“ einen Meter höher werden als die des DAV. Skibbe und Staehle rechnen mit 3 Millionen Euro Gesamtkosten.

Klettern auf drei Etagen

Eigentlich sollte die Halle schon in diesem Sommer eröffnen, doch daraus wurde nichts - wie beim Alpenverein erteilte die Stadt nicht die benötigte Baugenehmigung. Denn nach einem Unfall in einem Hochseilgarten hat die Stadt die Sicherheitsanforderungen an künftige Kletterhallen drastisch erhöht. Auch jetzt hat Skibbe die Genehmigung zum Bau noch nicht, rechnet aber damit, sie noch in diesem Jahr zu bekommen. „Wir hatten kürzlich ein sehr konstruktives Gespräch mit Oberbürgermeister Stefan Schostok und haben gemerkt, dass sich etwas bewegt.“

In der Zwischenzeit haben die Geschäftsführer die Pläne für die Halle noch etwas überarbeitet. Statt zwei Etagen soll es nun drei geben, auf denen die Kletterer sich aufhalten können. Auch einen separaten Bereich für Kurse und Kindergeburtstage wird es geben, dieser soll nun aber mit einer Plexiglasscheibe vom normalen Kletterbereich abgetrennt werden. „In Offenbach haben wir damit gute Erfahrungen gemacht, denn so haben die anderen Kletterer ihre Ruhe, und die Kinder können toben“, sagt Skibbe.

Isabel Christian

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