SPD, Grüne und CDU im Rat halten das für einen sinnvollen Kompromiss. SPD-Baupolitiker Thomas Hermann geht sogar noch einen Schritt weiter: Er rät, auch bei Veranstaltungen auf dem Schützenplatz wie Frühlings- oder Schützenfest auf Feuerwerke zu verzichten. Die Schützen können sich dafür nicht begeistern.
Seit Jahren liegt die Stadt wegen der Lärmbelastung durch das Maschseefest im Clinch mit Anwohnern in der Südstadt. Im vergangenen Jahr wies das Verwaltungsgericht die Klage eines Nachbarn gegen die Lärmrichtlinien der Stadt zurück – dennoch will der HTS die Lautstärke jetzt freiwillig zurückdrehen. „Wir müssen sicherstellen, das Fest nicht unnötig zu gefährden“, sagt HTS-Chef Peter Richter. Mit dem Verzicht auf die Feuerwerke zeige man guten Willen.
Damit hat er die große Mehrheit des hannoverschen Rates auf seiner Seite. SPD-Ratsherr Hermann findet es „absolut in Ordnung, auf die Nachbarschaft zuzugehen“. Grünen-Fraktionsvize Michael Dette meint, die Beziehung zwischen Stadt und Nachbarschaft solle „lieber durch gegenseitiges Verständnis als durch Gerichte geregelt werden“, während CDU-Fraktionschef Jens Seidel den „Weitblick des HTS“ lobt, „nicht auf Konfrontationskurs“ zu den Anwohnern zu gehen. Etwas anders sehen das FDP und WfH im Rat. FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke begrüßt zwar, dass stärker auf die Lautstärke bestimmter Stände geachtet wird, findet das Abschaffen der Feuerwerke indes übertrieben. Und die Wählergemeinschaft WfH meint, der Tourismus Service der Stadt sei „eingeknickt“.
Das sieht Oliver Schulte, Produktionsleiter des Maschseefestes, nicht so. „Uns liegt daran, dass es das Maschseefest auch in ein paar Jahren noch gibt“, sagt er. Deswegen habe man das „Miteinander“ mit den Nachbarn gesucht. Er verweist auf das Altstadtfest in Göttingen, dass den Klagen eines Lärmgegners zum Opfer gefallen sei.
Umstrittener ist indes der Vorstoß von SPD-Fraktionsvize Hermann, auch die Feuerwerke zum Schützen- und Frühlingsfest abzuschaffen. „Den Veranstaltungen würde das nicht sehr schaden, aber es würde zur Befriedung der Gesamtsituation beitragen“, meint er. Hannovers Marketingchef Hans Nolte dagegen sieht in den Feuerwerken etwa beim Schützenfest kein Problem – „solange die Schützen ansonsten die Lärmvorgaben einhalten“. Schützenpräsident Paul-Stolle verweist auf die enorme Bedeutung der Feuerwerke an den Freitagabenden, die gute Tradition seien. „Die ziehen sicherlich gut 25 Prozent mehr Besucher an“, sagt er. Zudem sei man aus Lärmschutzgründen auf leisere Feuerwerke mit mehr Lichteffekten umgestiegen.
Kompromiss bei Klangstelen: Beim Klangkunstprojekt „Sixteen Daily Experiences“ am Platz der Weltausstellung geht es seit gestern leiser zu. Gastronomen und Geschäftsleute hatten sich über die zum Teil schrillen Töne aus den Stelen beschwert, die 16-mal am Tag ertönen. Das Kulturdezernat hat die Gastwirte und Händler sowie den künstlerischen Projektleiter zum Gespräch gebeten, bei dem es jetzt zu einem Kompromiss kam. Die Klänge ertönen nun leiser. Zur Information über das Kunstprojekt, das bis Mitte Oktober läuft, sollen Handzettel ausgelegt und Erläuterungen an den Stelen verbessert werden.
Felix Harbart und Bärbel Hilbig
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Kommentare
Feuerwerk?! Ahlemerins – 07.06.10
Also ich kann leider nicht nachvollziehen, dass man sich über etwas wie ein Feuerwerk aufregen kann. Normalerweise sind diese am Abend, also zu einer Zeit, zu der die meisen Leute auch noch wach sind. Und desweiteren dauert es nun wirklich nicht lange. Und ist natürlich auch noch schön anzuschauen. Was ich hingegen viel schlimmer und erwähnenswerter finde, ist, dass hier in Ahlem in Kanal nähe im Sommer nahezu jedes Wochenende die Nächte am WE Festivals zu hören sind und zwar wirklich die ganze Nacht. Wenn ich im Bett liege (z.B . gegen 2 Uhr nachts) Kann ich noch die Musik laut und deutlich hören. Wo sind hier bitte die Relationen?Friedhofsruhe Willi – 07.06.10
Wenn man die Berichterstattung verfolgt, die immer mal wieder durch Lärm- Feuerwerks- und gegenAllesGegner ausgelöst wird, muss man leider feststellen, dass in Hannover scheinbar ganz kleines Karo vorherrscht. Vielleicht hat es sich noch nicht rumgesprochen, aber das Zusammenleben in einer Stadt bringt eben auch Lärm mit sich. Wenn man mal aus Hannover rausgekommen ist z.B. in Münchener Biergärten oder der Düsseldorfer Altstadt geschweige denn in italienischen oder spanischen Städten, schüttelt man den Kopf über die ausgeprägte Intoleranz einiger hannoverscher Zeitgenossen. Wie wäre es denn, wenn man etwas mehr Toleranz zeigen würde. Sicher sind bei den größeren Veranstaltungen wie kleinem Fest, Schützen- oder Maschseefest und Bundesligaspielen auch Veranstaltungen dabei, die von den "gegenAlles-Gegnern besucht werden! Und wenn man citynah wohnen kann, gibt es eben an dem einen oder anderen Wochenende mal mehr Leben in der Stadt und damit auch mehr Lautstärke. Das kann man ja auch mal prozentual auf 365 Nächte umrechnen und sich dann fragen ob sich die Spießigkeit und Muffigkeit überhaupt lohnt! In der Stadt hat man ja auch eine Reihe von Vorteilen und wenn man die nicht erkennt, sollte man dahin umziehen, wo einen niemand stört. Ansonsten herrscht in Hannover nämlich bald wirklich Friedhofsruhe!Spießigkeit, Muffigkeit und Intoleranz dürfen nicht zum Maßstab einer lebendigen Großstadt werden!
Conti Klaus – 06.06.10
*lol* Das nimmt ja hier langsam bizarre Formen an...@in-Hannover-Auskenner: durchaus richtig, die Bemerkung, wenn man die Einschränkung des WEST-Windes außer Acht lässt - aber lassen wir das jetzt, es hat mit dem Thema eh nichts zu tun, außer, dass es einem "sauberen" Hannover nicht gerade zuträglich ist.
Ich werde mir auch nicht den Schuh anziehen, dass in Limmer/Linden nur laute Leute wohnen. Völliger Schwachsinn. Aber die Mittagsruhe wird sicherlich selten auf die Sekunde genau eingehalten...
Das Fährmannfest z.B. kann man bei "günstigen" Winden auch am Schützenplatz hören...sollten wir vielleicht auch abschaffen...die Musik gefällt mir eh meist nicht *lach*
Apropos Schützenplatz: mit den Schützen und ihrem Ausmarsch habe ich ja eigentlich auch so gar nichts am Hut. Verbieten sollte man das, ist laut und findet außerdem an einem Sonntag statt, da müssen auch die Schützen für ihre Familie dasein und sich nicht die Hucke vollhauen. Verbieten, verbieten, verbieten...alles einfach verbieten!
Solange Hannover noch so intolerante und spaßfreie Bewohner hat, sind zumindestens die Kommentare hier zum Lachen.
glockenleuten owei – 06.06.10
3x Läuten = Frau verstorben2x Läuten = Mann verstorben
1x Läuten = Kind verstorben
Dazu Dauerläuten wenn eine Messe bevorsteht ;-)..
Linden/Limmer ! – 06.06.10
In der Ecke ist den meisten Anwohnern Lärm- und Umweltschutz doch sowieso egal.Klaus K:v.D. – 06.06.10
Wenn ich mich in Hannover auskenne, weiss ich, dass die Wunstorfer Str. am "Frosch" (nähe Chez Heinz am Fössebad) anfängt und bis zum Kanal am Contigelände geht.Beim täglichen Durchfahren in Richtung Ahlem, sieht man in Höhe Ratswiesen riesige Sandstaubwolken, die sich haushoch in den Himmel heben und bei meist aus Westen kommenden Winden in Richtung Limmer Str. (Linden) und weiter ziehen.
Wenn Klaus das noch nicht aufgefallen ist, putzt er entweder zu wenig Staub (das muß man bei offenem Fenster in der Ecke jeden Tag) oder wohnt garnicht da.
Liebes Hannover... R.M. – 06.06.10
Liebe Hannoveraner, seit doch mal ein bisschen stolz auf Eure Stadt. Es jammern doch nur alle Leute die sowieso ihren allerwersten nicht vor die Haustür bekommen und lieber den allabendlichen TV-Programm folgen. Und wenn das dann von ein bisschen Feuerwerk gestört wird, gibt es gleich ein Riesenaufschrei.Also meine Bitte geht einfach mal vor die Tür, schaut Euch an was Hannover alles schönes zu bieten hat. Auf zum Schützenfest, auf zum Machseefest und was da noch so alles gibt.
Das man die Feuerwerke vielleicht bei einigen Veranstaltungen wie Frühlingsfest oder Oktoberfest reduzieren kann ist unbeschritten. Aber in den Sommermonaten die Feste anzugreifen die auch die ganzen Touristen nach Hannover locken, finde ich ein bisschen zu kurz gedacht.
Im diesen Sinne freut Euch auf einen schönen Sommer mit hoffentlich noch sehr schönen Feuerwerken.
Herrenhausen ;) – 06.06.10
Dann können wir ja auch gleich noch den Feuerwerkwettbewerb in den Herrenhäuser Gärten abschaffen, die machen doch auch nur Krach...Lärm ohne Ende ole – 06.06.10
inzwischen werden ja wohl fast jedes Wochenende ab Mai Feuerwerke (Herrenhausen) veranstaltet. Das fängt langsam an zu nerven. Mit Kultur hat diese Dauerlärmbelästigung wenig zu tun, insbesondere empfindet man das so, wenn man -wie ich- an Sonntagen arbeiten muß. Wenn ganz allgemein gespart werden soll, dann doch wohl an stundenlangen Feuerwerken!Querulanten ich – 06.06.10
warum war das eigtl fülher kein problem? allgemeinwohl geht vor eigenwohl. und die 20 min geballer muß jederertragen können, das ist schließlich ein stück kultur. und noch was: HÖREN der musik (bei offenem fenster) und davon reell GESTÖRT sein, ist nicht dasselbe...Sandstaub Klaus – 06.06.10
@ ?: erstens wohne ich an der Wunstorfer Straße und nicht an der Wunstorfer Landstraße und zweitens dürften beide Straßen durch den Westwind wohl weniger "belastet" werden, wenn ich mich da jetzt mit den Himmelsrichtungen richtig auskenne *lach*Aber das ist ja auch gar nicht das Thema, oder?
Ich schlafe nun einmal bei offenem Fenster und lasse mich davon auch nicht durch besoffene Jugendliche abbringen, die morgens um dreie besoffen und gröhlend vom Chez Heinz durch die Straßen ziehen. Klar nervt das und natürlich wird man dadurch manchmal wach, aber ich war auch mal jung!
Das Thema ist wohl derzeit auch noch nicht, ob Hannover eine Provinz IST, sondern ob es eine WIRD. Und dahin sind wir ganz sicher auf dem Wege, wenn wir wegen einiger kleinkarierter Bürger, die offensichtlich den Ernst und die norddeutsche Steifheit täglich mit dem Löffel fressen, jegliche Spaßveranstaltungen in der Stadt zu Laubenfesten verkommen lassen.
Ich sage nicht, dass es übermäßig laut zugehen soll und für mich ist der Alkohol auch nicht unbedingt Spaßfaktor #1 (weil hier ab und zu der Anschein erweckt wird, dass Feiern eigentlich nur Saufen bedeuten würde...), aber ich finde, jeder sollte in seinem Stadtteil eine gewisse Toleranzgrenze gegenüber dem "Spaßlärm" haben, denn der uns ansonsten zugemutete Lärm ist für meine Begriffe wesentlich nerviger.
Und außerdem: wenn ich am Flughafen wohne, muss ich mich über die Flieger nicht wundern. Wo mich der Lärm stört, muss ich halt den Umzugswagen bestellen.
Streit um Feuerwerke Hanover heißt zuhause – 06.06.10
Anscheinend haben unsere Ratsherren nichts Wichtigeres zu debattieren. Typisch Provinzpolitiker. Attraktivität einer Weltstadt hat auch immer mit Angeboten zu, die es in dieser Konstellation woanders nicht gibt. Daher sehe ich gar keine Veranlassung irgendetwas einzuschränken. Gegen das dämliche Kirchengeläut im Stadtgebiet ist wahrscheinlich nichts zu machen, oder? Nur geistige Armut im Rat breitet sich unkontrooliert aus.Typisch H A N - G -O V E R !
Dann bitte auch die Kirchen leiser! Fisch – 06.06.10
Manche Kirchen veranstallten täglich mehrfach minutenlanges Dauergeläut.18:00 => ertönt folgende Sequenz
4x zum Anzeigen der vollen Stunde
6x zum Anzeigen der Uhrzeit
3 Schläge 4x wiederholt aus unbekannten Gründen
Danach Dauerfeuer für min. 5 Minuten.
Muss das sein?
Lärmteppich und Rücksichtslosigkeit georg62 – 05.06.10
Fakt ist, dass Hannover von verschiedenen „Lärmschneisen“ , wie Autobahnen, Bundesstrassen, breiten Ausfallstrassen, Bahnstrecken und einer Einflugschneise mit sehr großzügigem Nachtflug durchzogen ist.Und hier hat der Verkehr in den letzten Jahren immer mehr zugenommen.
Außer einer wirkungslosen Umweltzone ist der Stadt hier bislang nichts eingefallen.
Fakt ist, dass die Zahl der Feste und Feuerwerke in den letzten Jahren auch zugenommen hat.
Dies verbunden mit häufig (zu) viel Alkohol, dem Drang sich um jeden Preis selbst zu „verwirklichen“ führt dann zu Rücksichtslosigkeit gegenüber den Mitmenschen die um Ihren Schlaf gebracht werden. Dieses Problem gibt es auch in anderen Städten und hat nichts mit Provinzialität oder Missgunst gegenüber den Feiernden zu tun. Man soll die Feste feiern wie sie fallen.
Aber warum werden die EU-Richtlinien nicht stärker kontrolliert und angewandt?
Warum gibt es kein Lärmschutzkonzept? Warum mehr als ein Dutzend Feuerwerke pro Jahr?
Warum keine Kontrollen und harte Strafen gegen Lärmverursacher (z.B. illegale Sportauspuffe, Auto-Musikanlagen in Düsenjägerlautstärke etc.). Wenn gegen (vermeidbaren) Lärm vorgegangen wird, sind viele auch verständnisvoller bei Festen und Musikevents. Und eine Großstadt wird nie ein Kurort werden.
Feuerwerk Vierfürhannover – 05.06.10
Wir fordern hier und jetzt:Verbot aller Gewitter! Kein Donner nach 22 Uhr - Kinder werden durch lautes Krachen nachhaltig gestört und mutieren im späteren Leben zu merkwürdigen Zeitvögeln.
Entlastung der Hildesheimer Straße von Verkehrslärmemissionen durch Umleitung einer Teilmenge durch die Wiesenstraße, ersatzweise Güntherstraße.
Schaffung einer lebensberuhigten Zone in Döteberg für alle stadtüberdrüssigen Feuerwerksgeschädigten.
Kostenlose Abgabe von Oropax an alle übrigen Huckeduster.
Laut Ein Anwohner – 05.06.10
Wessen Kinder einmal von einem solchen höllisch lauten Feuerwerk (man ist als Anwohner teilweise wirklich nah dran) nachts aus dem Schlaf gerissen wurden und wessen Kinder dann vor Schreck die ganze Nacht geweint haben, der sieht die Sache aus einem etwas anderen Blickwinkel.Deshalb muss es zum Thema Feuerwerk heißen: Weniger ist mehr!
Landeswettbewerb Hannoveraner – 05.06.10
Wann nimmt Hannover am Landeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" teil?Viel zu viel Feuerwerk ! Richard – 05.06.10
Es gibt im Sommer doch fast jeden Tag in Hannover ein Feuerwerk. Das nervt.1. Feuerwerksfestival
2. Kleines Fest im Großen Garten
3. Maschseefest
4. Schützenfest
...
Ein Feuerwerk soll doch auch was Besonderes sein. Ist aber nicht mehr, so inflationär wie man in Hannover damit umgeht. Das ist ja fast so als wär man im Krieg dieses nervige Geballer.
Mal ganz zu schweigen von der Tierwelt. Ein Feuerwerk ist so ziemlich das umweltschädlichste Event überhaupt.
Meine Forderung: WENIGER Feuerwerke in Hannover !
... und überhaupt leiseposter – 05.06.10
und überhaupt: wenn Hannover wirklich so toll ist, warum sitzen wir am Samstagnachmittag bei Sonnenschein und 22Grad am Rechner? ;-) Schönes Wochenende@seeanlieger leiseposter – 05.06.10
Es geht hier nicht um rot oder grün, sondern um eine bestimmte Mentalität, die in Hannover in allen Parteien vorherrscht, eben weil die schon angesprochenen Kreise dort dominieren. Und man kann kaum behaupten, dass es gut für eine Stadt ist, dass seit Jahrzehnten kein Wechsel im Rathaus mehr stattgefunden hat. Aber wir kommen vom Thema ab: Kernfrage dieses threads ist doch, ob es hinzunehmen ist, dass einige wenige Veranstaltungen und/ oder deren Gestaltung gegen die Interessen einer Mehrzahl der Bürger verbieten können. Rechtlich geht das, wenn es höherwertige Güter gibt, die geschützt werden müssen, wie bspw. die Gesundheit jedes einzelnen. Die europäischen Immissions-Grenzwerte sind so hoch, dass wir eigentlich die hannoversche Innenstadt komplett zumachen müssten, wenn das umgesetzt würde. Klar, dass die Verwaltung da in einer Zwickmühle ist. Was ich nur überhaupt nicht verstehen kann, ist das niemand dagegen etwas unternimmt, sowohl bei der Stadt als auch in den zuständigen Ministerien. Aber wahrscheinlich ist das politisch auch wieder nicht korrekt, auch wenn große Teile des städtischen Lebens darunter leiden.Klaus ? – 05.06.10
Klaus, der an der Wunstorfer Str. wohnt, sollte sich mal um den Sandstaub von der Papenburg/Contibaustelle kümmern, der sich den ganzen Tag mit dem Westwind in riesigen Wolken von bis zu 20-30 Meter hoch bis in die Innenstadt bewegt. Die Anwohner können kaum oder garnicht die Fenster aufmachen also hören sie auch keinen Umweltlärm.@lautposter leiseposter – 05.06.10
Warum nicht höhere Ansprüche als andere Provinzstädte? Stattdessen wird Jazz am Ballhof abgewürgt und andere Veranstaltungen beschnitten. Sicher wird angesichts der beschränkten vorhandenen Mittel einiges bewegt. Aber wir können uns doch nicht auf dem hochsubventionierten Fußball ausruhen.Maschseefest Seeanlieger – 05.06.10
Ich weiss garnicht was hier immer gegen die "Rote" Regierung, die Grünen oder Kleingärtner gepostet wird.Die meisten die sich über Feste beschweren sind doch gut betuchte Konservative.
Ich vermute mal, wenn wir eine Konservative Regierung hätten ( siehe Wulff gegen Feuerwerke ) wären die Probleme mit Festimitäten noch grösser, durch deren Lobby.
Hannover Peter – 05.06.10
Die meisten die hier rumnörgeln sind wahrscheinlich nicht mal aus Hannover rausgekommen und träumen von der grossen Welt, sind gerade mal auf Städtetour in Berlin und Hamburg gewesen oder im all.incl. Robinsonclub (ohne das Land gesehen zu haben )gelandet.Hannover ist eine 500.000 Einwohner Stadt und hat im Verhältnis zu grösseren Millionenstädten ein reichhaltiges Angebot an Freizeitgestaltung.
Die Expo und Fussball WM waren auch schon hier.
Eishockeymeister sind die Scorpions und 96 kommt auch wieder.
Es können ja nun nicht alle Weltmeisterschaften hier sein, auch 3 Stadion Openairs pro Monat wären übertrieben.
OK, die Olympischen Spiele könnten hier noch mal statt finden, das wär schön, aber sonst möchte ich mal mehrere Vorschläge hören, die sich nicht nur auf nächtliche Disco Saufgelage beschränken.
leiseposter lautposter – 05.06.10
Was ist denn bitteschön in anderen Landeshauptstädten besser, mal abgesehen von Berlin, München und Hamburg.Bremen, Düsseldorf, Mainz, Wiesbaden, Saarbrücken, Kiel, Stuttgart und ganz zu schweigen von denen im Osten.
Ich war in den Meisten von diesen Städten und da ist Totentanz.
Selbst in Frankfurt oder Köln ist bis auf Karneval nicht mehr los, auch nicht beim Fussball.
Das was da angeführt wird ist nur Polemik ohne Substanz.
@hugo v. h. leiseposter – 05.06.10
Das kann nicht Ihr Ernst sein, lieber Hoffmannsthal!? Veranstaltungen auf hohem Niveau? Fehlanzeige. Kulturelle Highlights? Fehlanzeige, wenn man von dem absieht, was Hannover Concerts auf die Beine stellt. Sportliche Highlights (nicht Mittelmaß oder Breitensport, die es auch in Paderborn gibt? Fehlanzeige. Hannover gefällt sich als Beamten- und Spät-68er-Stadt im unteren Mittelmaß. Wo ist der Anspruch? Wo ist die Leidenschaft? Kleingärtner-Niveau und Provinzialität sind schlechte Ratgeber für eine Landeshauptstadt... und was kommt als Nächstes? leiseposter – 05.06.10
Mönninghoff & Co. müssen sich nicht wundern: wer eine Umweltzone einführt, und das damit begründet, dass zu viel Feinstaub in der Stadt sei, obwohl das gar nicht stimmt, der wird eben Regen ernten. Ein Richtungswechsel muss her. Anstatt ständig vor völlig vereinzelten Rechthabern zurückzuweichen, erwarte ich von OB Weil, dass er durch entsprechende rechtliche Weichenstellungen diesen Gegnern urbanen Lebens das Wasser abgräbt. Sonst erleben wir demnächst noch, dass gegen Kinderspielplätze geklagt wird wegen des Lärms und der hohen Feinstaubbelastung durch Sandkästen.Die bundes- und europaweiter Umwelthysterie hat dazu geführt, das wir uns an Grenzwerte halten müssten, die schlicht nicht einhaltbar sind.
Maschseesauftour Hugo v.H. – 05.06.10
Nächtliche Sauftouren mit lauter Discomusik am Maschsee tragen nicht zur Attraktivität der Stadt bei, sondern schaden der Jugend und machen nur die Bierbudenbetreiber reich, die nicht mal in Hannover wohnen sondern ihr Geld in benachbarte Gemeinden oder ins Ausland bringen.Wenn einer erst in den frühen Morgenstunden vom Fest nach hause kommt und platt ins Bett fällt, hört er wahrscheinlich bis zum Mittag nichts mehr auch wenn er neben der Bahn wohnt.
Schöne LIVE MUSIK mit allen Schikanen von bis zu 4 Std. am Abend ist echt super, wenn man es ordentlich krachen lässt.
Das ist voll ok und reicht für ein Image der Stadt völlig aus.
Wer behauptet Hannover ist langweilig und wird zum Dorf der lügt. In den attraktiven Monaten ( ca.7 über den Sommer hinweg ) ist an jedem Wochenende irgendein Fest in der Stadt, ganz zu schweigen von denen die mehrere Wochen dauern.
Zahlreiche Stadtteilfeste, Stadtteilschützenfeste, Gartenfeste, Vereins- und Sportfeste, Musikfestivals, Stadtmusikfeste, Innenstadtfeste und Parties, Stadion Fussball und Konzerte, Herrenhäuserfeste, Kino- und Fussball Openairs, Marathon, Rennrad Wochenende und sonstige Sonderveranstaltungen zu Messen und, und, und.
Wer da behauptet in Hannover ist nichts los, der hat doch echt einen an der Waffel.
Alle die aus grösseren Städten kommen und behaupten Hannover ist langweilig, sind im Grunde neidisch auf das vielfältige Festprogramm in Hannover.
In anderen Städten wo die Leute vom Oktoberfest und Karneval schwärmen, klappen die Bürgersteige in der restlichen Zeit teilweise wirklich schon in den frühen Abendstunden hoch.
Nee, nee man kann mit der Partylaune auch übertreiben.
Zum Maschseefest müssen bessere Kontrollen für die Nachtstunden her dann ist auch Ruhe in der Nachbarschaft.
Kleingeister unterwegs Fritz – 05.06.10
was soll das denn jetzt schon wieder? es gibt zum Maschseefest sowieso nur drei Mal die Woche Musik und die ist um 23 Uhr zu Ende, da finde ich die Diskussion kleinkariert.Ach ja, Hannover macht sich als so weltoffene Stadt wieder vor allen zum Horst.... und bringt ein gutes Beispiel, wie man sich als Noname und Middle of Nowhere verkauft...
ich schäme mich.... Selbstbild und Fremdbild unserer Regierenden passt da nicht zusammen...
Friedhof Hannover Graetzke – 05.06.10
Wenn ich aus dem Süden oder Asien nach Hannover heimkomme erschrecke ich jedesmal über die Friedhofsruhe und Unbelebtheit dieser Stadt. Autoverkehr wurde abgeschafft, menschenleere verkehrsberuhigte Zonen, dörflicher Friede. Schlimm genug. Mit dem Hinweis auf so etwas Albernes wie "erhöhte Feinstaubbelastung" und "Lärmbelästigung" sollen nun sogar Feuerwerke abgeschafft werden.Die Abschaffung des städtischen Charakters von Hannover ist leider und nicht abwendbar eine Folge der Bevölkerung: die Stadt besteht aus Rentnern und Angehörigen des öffentlichen Dienstes. Und für diese beiden Gruppen ist Ruhe erste Bürgerpflicht. Wer hustet, lacht, Auto fährt oder gar ein Feuerwerk veranstaltet wird zur Rechenschhaft gezogen, die Emittenden lassen sich doch wegregeln und -klagen.
Good bye City of Hannover, hello boring Hannover, the lovely countryside.
Maschseefest Lars – 05.06.10
Ja los, tut euch kein zwang an. Musik NOCH FRÜHER aus zu machen und noch weniger Geld ein zu nehmen. Kein ProblemKonflikt Maik – 05.06.10
Die Vorteile des Lebens in der Stadt haben wollen aber die Nachteile weg klagen und versuchen daraus ein Leben auf dem Dorf zu machen.Solche Beispiele egozentrischer Bürger gibt es zu Hauff.
Sei es in der Nähe des Flughafen oder sonstiger Lärm-/Schmutzquellen die immer schon VOR diesen Leuten am Ort waren.
Solche Leute sind zwar in der Minderheit, aber durch ihr selbstgefälliges Gehabe schaffen sie es immer wieder laut zu trommeln.
Ich kann dazu nur sagen: Leute zieht aufs Dorf! Die Stadt ist nichts für euer einer.
Geniest euer trauriges Leben in der Nähe von Hühnern und Schweinen!
Maik
(wohne in der Nähe des Maschsee und freue mich jedes Jahr, dass ich zu Fuß vom Fest nach Hause gehen kann)
Feuerwerk in Herrenhausen BXX – 05.06.10
Muss eigentlich nach den Kleinenfest in Herrenhausenimmer ein Feuerwerk abgebrannt werden?
Ich Wohne in Herrenhausen und fast Jeden Tag in Juli ein Feuerwerk das ist wirklich sehr nervig.
Hannover = tiefste Provinz Bär – 05.06.10
Wie lächerlich..... Ein paar Tage Lärm im Jahr sollte jeder Mensch ertragen können. Hannover beweist mal wieder seine Provinzialität. Gruß aus der Hauptstadt....Hannover Großstadt mit Dorfcharkter 42 – 05.06.10
Warum?Warum ist es zu viel verlangt bei einige großen Festen in Hannover auch mal "richtig" zu feiern?
Bei immer mehr Veranstaltungen wird genau das Abgeschafft - die Veranstaltung. Die Großen Ereignisse in Hannover erinnern in der Zwischenzeit schon an ruhig "Sit In´s". Dann kann man die "Veranstaltungen" auch gleich ganz abschaffen (oder wir verlegen sie bei uns in die Wohnzimmer).
Man sollte sich dann dann aber nicht darüber wundern, dass Hannover immer nur als klein und dörflich angesehen wird (außen) und bei den Hannoveranern selbst (ja ich bin auch einer) als immer langweiligere Stadt.
mfg
Hannover ruhe sanft! Sonja M. – 05.06.10
Ich wäre dafür, dass ab sofort eine Art Muezzin um 22:00 Uhr vom Turm des neuen Rathauses aus 25 Minuten zur Ruhe ruft und dann zum Abschluss mit seiner Karaoke-Maschine 2 x Lena's Satellite abspielt und dann ist aber auch Ruhe, so.Diesen Job könnte ja im Übrigen Herr Christian Wilhelm Walter Wulff übernehmen. Dann müssten wir ihn nicht als neuen "Christlich Demokratischen Bundespräsident" fürchten.
Damit wären dann gleich zwei Probleme gelöst...
Lärm Klaus – 05.06.10
Diese Diskussion scheint mir mal wieder typisch für die Niedersachsen und insbesondere für die Hannoveraner.Gerade eben noch hat Lena mit Spaß und guter Laune ganz Europa begeistert und in ihrer Heimatstadt werden schon wieder die Diskussionen über Lärmbelästigungen durch übermäßiges Feiern in die Runde geschmissen.
Ich halte Lärmkontrollen für durchaus sinnvoll, übertriebenes Getue aber für Schwachsinn. Es gibt Leute, die sich über jeden Pups des Nachbarn beschweren und die erst zufrieden sind, wenn das Maschseefest ersatzlos gestrichen wird...um dann festzustellen, dass sie eine Fliege an der Schlafzimmerwand haben.
Die Hannoveraner sind als humorlose Spaßbremsen verschrien und ob solcher Diskussionen ist das ja auch kein Wunder.
Ich wohne an der Wunstorfer Straße und bekomme jedes Feuerwerk in Herrenhausen mit. Deshalb bin ich doch jetzt einfach mal dafür, dass diese Feuerwerke auch gestrichen werden. Dieses 20 bis 30minütige Gebollere an immerhin 5 bis 6 Samstagen im Jahr ist einfach nicht mehr auszuhalten. Die grellen Blitze des Höhenfeuerwerks durchzucken die Dunkelheit meines Schlafzimmers und ich kann gar nicht verstehen, dass es in der Tat Leute geben soll, die dafür auch noch Geld ausgeben. Und das Geknalle an Silvester muss eindeutig auch verboten werden, jawoll!
Und dann diese Kneipe unten in der Straße...nein, laute Musik höre ich nicht, aber bis nachts um zweie stehen die Raucher vor der Tür und lachen und gröhlen und feiern. Das kann lästig werden für die Schlafenden - keine Frage. Darum müssen in Zukunft alle Gaststätten und Restaurants um 23.00 Uhr schließen - aus die Maus.
Ach, und noch etwas: mehr als alles andere nervt den Bürger des nächtens wahrscheinlich der Auto- und Straßenbahnverkehr in der Wunstorfer Straße. Darum mein Appell: ein Fahrverbot für Autos UND Stadtbahnen in der Innenstadt zwischen 22.00 Uhr und 6.00 Uhr morgens. Und die Sirenen von Polizei und Feuerwehr möchte ich in dieser Zeit auch nicht hören.
In Anlehnung an ein wahrscheinlich allseits bekanntes Sprichwort möchte ich einmal sagen: "Erst wenn der letzte Ton verklungen ist, werdet ihr feststellen, dass man Hannover nicht mehr retten kann!"
In diesem Sinne: viel Spaß beim Feiern, Hannoveraner...es könnte die letzte sein...
Meteor Meteorit – 05.06.10
Meteor wohnt nicht im Stadtzentrum, sondern ansich schon ruhig.Lärm ist immer bei den anderen.
Grabesruhe meteor – 05.06.10
Die Vorstellung, dass es in Hannover in Zukunft immer ruhiger werden könnte, versetzt mich in Angst und Schrecken. Ich wünsche mir die Motorbootrennen auf dem Maschsee und die Motorradrennen auf dem alten Eilenriederundkurs zurück. In der teuersten Wohngegend Europas gibts sogar Formel1-Rennen mitten in der Stadt. Ich bin übrigens schon über 50 und nicht schwerhörig. Aber ich fürchte ernsthaft um meine "Lebens"-Qualität. Viele sollten sich mal überlegen, ob wir es mit dem Wunsch nach Grabesruhe nicht lansam etwas übertreiben. Ruhet sanft!Schützenfest B.H. – 05.06.10
Wenn der Wind günstig steht, kann man die Disco am Rondell des Schützenfestes bis Linden Nord hören.Die Discomucke beim Maschseefest, kannste nachts um 2.00 Uhr noch am Döhrener Turm hören.
Also mal ein bischen sachlich bleiben.
... Hannoveraner – 05.06.10
Das Schützenfest darf nicht mehr solange machen. Die Technoparaden gibt es auch nicht mehr, das Altstadtfest darf auch nicht mehr solange und das Maschseefest verzeichtet auch schon seit letztes Jahr auf Bühnen von FFn usw...unter Schmalstieg war dies nicht der Fall! Hannover wird zu einem Dorf!Maschseefest ? – 05.06.10
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es den Anwohnern primär um Feuerwerk und Livemusik bis 23.00 Uhr geht.Ich denke eher, dass die laute Discomusik, die an den meisten Spielstätten ungehemmt bis teilweise 4.00 Uhr morgens durchgezogen wird, der Stein des Anstosses ist.
Wenn das von der Stadt nicht härter kontrolliert wird, kann es wirklich zu Totalverboten wie in anderen Städten kommen.
Wer die Livemusik geniessen wollte ist immer auf seine Kosten gekommen und zügellose Saufexzesse mit lauter Partymusik muss sich glaube ich kein Anwohner gefallen lassen.
wenn ich hannover- olé – 04.06.10
reckless positiv bewerten könnte würde ich das tun! Das ist mal ein vernünftiges Fest organisiert und schon wird geblockt. Wenn es ums Feuerwerk im Allgemeinen gehen würde, dann würde ich auch zu stimmen ( Feinstaub + Geldverschwendung! = Feuerwerksfestival in den Herrenhäuser Gärten) aber hier treffen sich die Bürger aus Stadt und Land und genießen das Leben... wir sollten uns öfter auch mal am Süden Europas orientieren und mal feiern nicht nur arbeiten! Meine bescheidene MeinungFeuerwerke Hannolli – 04.06.10
Feuerwerke gehören zur Stadt wie das Herry. Jeder der in Maschseenähe zieht sollte sich eigentlich über Lärmbelästigung im Klaren sein. Vielmehr sollte man sich über ein Verkehrskonzept am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer Gedanken machen um die stetige Lärmbelästigung erträglicher zu machen, als über vier mal fünf Minuten im Jahr, die tausende begeistert. Und zwar nicht nur Hannoveraner, sondern auch Touristen, die Hannover mehr als nötig braucht.Alternative Laser-Brief – 04.06.10
Alternative: ordentliche Lasershow.Stinkt nicht, rummst nicht.
Gut gemacht z.B. beim Maschseefest sicher sehenswerter wie die immer gleichen 5-Minuten Feuerwerke.
Willkommen reckless68 – 04.06.10
in Bad Hannover, wo nach reichlicher Überlegung und zum Schutze weniger demnächst die Bürgersteige um 18 Uhr geräuschlos hochgeklappt werden.