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Aus der Stadt Neue Proberäume fürs Opernorchester
Hannover Aus der Stadt Neue Proberäume fürs Opernorchester
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06:16 15.09.2012
Von Heike Schmidt
Die Opernmusiker geben ein Eröffnungskonzert in den neuen Proberäumen. Quelle: Philipp von Ditfurth
Hannover

Eingeladen waren alle, die an dem Bauvorhaben beteiligt waren - allen voran die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Prof. Johanna Wanka, Opernintendant Michael Klügl, den Projektleiter und Technischen Direktor der Oper, Hanno Hüppe, sowie Akustiker Vladimir Szynajowski.

Mit Beethovens Eleonoren Ouvertüre Nr. 3 sorgte das Orchester zudem für einen stimmigen Auftakt in dem neuen Saal, in dem der helle Lärchenholzboden eigens für die Cellisten und die Kontrabassspieler austariert worden ist.

Rund 1,2 Millionen Euro hat der Rückbau der Bühne und der Ränge sowie der Neubau des Raumes auf dem Gelände der Spedition Beißner gekostet. Da der neue Proberaum eines von drei Opernhausprojekten ist, für das das Land sich derzeit engagiert, fällt es in eine Gesamtkostenrechnung, zu der auch die Sanierung des Eingangsbereichs zum Opernhaus und die Bühnentechnik zählen. Für das Gesamtpaket sind rund vier Millionen Euro veranschlagt. Die Hälfte davon stellen das Land Niedersachsen und die EU zur Verfügung. Rund eine Million Euro hat die Oper selbst aus Überschüssen beigesteuert. 375.000 Euro gab Beißner als Baukostenzuschuss dazu.

„Aber das wird mit der Miete verrechnet“, sagt Hüppe. Der Vertrag mit der Landesbühne, die zuvor in den Räumlichkeiten untergebracht war, und der bis 2013 laufen sollte, wurde vorzeitig aufgelöst. Die Staatsoper hat sich nun auf zwanzig Jahre neu an Beißner gebunden.

Doch der Umzug vom Pelikangelände, wo das Orchester zehn Jahre lang geprobt hatte, war schon lange Thema innerhalb des Hauses. „Wir sind sehr glücklich über die Ausstattung und Lage des Raumes“, erklärte Uwe Möckl, Vorsitzender des Orchestervorstands. Dies sei vor allem Vladimir Szynajowski zu verdanken, der nicht nur Berechnungen anstellte, um die Akustik zu optimieren, sondern auch mit den Musikern selbst vor Ort arbeitete.

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