Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 4 ° Regen

Navigation:
Üstra reagiert auf Kritik am neuen Stadtbahnwagen

Besser sitzen Üstra reagiert auf Kritik am neuen Stadtbahnwagen

Rolle rückwärts bei der Üstra: Nach anfänglichem Zögern reagiert sie jetzt doch auf die Kritik an den Sitzen im neuen Stadtbahnwagen TW 3000. Künftig neu ausgelieferte Fahrzeuge erhalten einen weniger rutschigen Sitzbelag; außerdem werden einige Sitze breiter.

Voriger Artikel
Das waren die schönsten HAZ-Leserfotos im Januar
Nächster Artikel
Wasserstadt: Bebauung kann starten

Die Üstra reagiert auf die Kritik an den Sitzen

Quelle: Zgoll

Hannover. Obwohl Kunden sowie Vertreter etwa von Fahrgast- und Behindertenverbänden vor Produktionsbeginn des pro Stück 2,5 Millionen Euro teuren TW 3000 die Inneneinrichtung in einem Eins-zu-eins-Modell testen durften, war relativ zügig nach Aufnahme des regulären Fahrbetriebs Kritik aufgekommen. Die Sitze seien zu hart, zu schmal und zu rutschig und damit schlechter als in den Silberpfeilen der Üstra, monierten Fahrgäste. Im vergangenen Sommer hatte das Unternehmen aber mitgeteilt, Änderungen seien nicht möglich.

Das gilt nun nicht mehr. "Wir hatten gehofft, es setzt ein Gewöhnungseffekt ein. Aber die Kritik ist nicht abgeflaut", sagt Üstra-Sprecher Udo Iwannek. Deshalb habe man erneut intensive Gespräche mit dem Hersteller geführt. Das Ergebnis: Die Sitze erhalten eine rutschfestere  Oberfläche, das Material entspricht dem im Silberpfeil. Außerdem werden pro Wagen acht Sitze, jeweils vier an den Fahrzeugköpfen, verbreitert. "Mehr geht aus Platzgründen nicht", sagt Iwannek. Eine Haltestange an den Klappsitzen, die Reisende in den Rücken drückt, soll versetzt werden.

Die neue Inneneinrichtung kommt nur in die georderten, aber noch nicht gefertigten 98 Fahrzeuge. 50 Wagen aus der ersten Serie bleiben, wie sie sind. Eine Umrüstung wäre laut Iwannek zu teuer. Allerdings möchte die Üstra noch 24 zusätzliche Fahrzeuge kaufen. Diese sollen dann auch die neuen Sitze haben.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr Aus der Stadt
Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.

Anfang Juli heiratete Ernst August Erbprinz von Hannover Ekaterina Malysheva. Auf unserer Themenseite finden Sie Bilder, Videos und Berichte zur Promi-Hochzeit des Jahres in Hannover.

Obike in Hannover

Der Leihfahrradanbieter Obike startet in Hannover.