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Aus der Stadt Üstra reagiert auf Kritik am neuen Stadtbahnwagen
Hannover Aus der Stadt Üstra reagiert auf Kritik am neuen Stadtbahnwagen
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00:15 04.02.2017
Von Bernd Haase
Die Üstra reagiert auf die Kritik an den Sitzen Quelle: Zgoll
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Hannover

Obwohl Kunden sowie Vertreter etwa von Fahrgast- und Behindertenverbänden vor Produktionsbeginn des pro Stück 2,5 Millionen Euro teuren TW 3000 die Inneneinrichtung in einem Eins-zu-eins-Modell testen durften, war relativ zügig nach Aufnahme des regulären Fahrbetriebs Kritik aufgekommen. Die Sitze seien zu hart, zu schmal und zu rutschig und damit schlechter als in den Silberpfeilen der Üstra, monierten Fahrgäste. Im vergangenen Sommer hatte das Unternehmen aber mitgeteilt, Änderungen seien nicht möglich.

Das gilt nun nicht mehr. "Wir hatten gehofft, es setzt ein Gewöhnungseffekt ein. Aber die Kritik ist nicht abgeflaut", sagt Üstra-Sprecher Udo Iwannek. Deshalb habe man erneut intensive Gespräche mit dem Hersteller geführt. Das Ergebnis: Die Sitze erhalten eine rutschfestere  Oberfläche, das Material entspricht dem im Silberpfeil. Außerdem werden pro Wagen acht Sitze, jeweils vier an den Fahrzeugköpfen, verbreitert. "Mehr geht aus Platzgründen nicht", sagt Iwannek. Eine Haltestange an den Klappsitzen, die Reisende in den Rücken drückt, soll versetzt werden.

Die neue Inneneinrichtung kommt nur in die georderten, aber noch nicht gefertigten 98 Fahrzeuge. 50 Wagen aus der ersten Serie bleiben, wie sie sind. Eine Umrüstung wäre laut Iwannek zu teuer. Allerdings möchte die Üstra noch 24 zusätzliche Fahrzeuge kaufen. Diese sollen dann auch die neuen Sitze haben.

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