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Das ist die neue Afrika-Streichelwiese im Zoo

Kamerunschafe und Zwergziegen Das ist die neue Afrika-Streichelwiese im Zoo

900.000 Euro hat sich der Zoo Hannover seine neue Streichelwiese "Sambesi Kraal" kosten lassen, die am Dienstag vorgestellt wurde. Auf 2500 Quadratmetern tollen ab jetzt Zwergziegen und Kamerunschafe herum. Der Sambesi Kraal ist der Auftakt der großangelegten Umstrukturierung namens Masterplan 2025+.

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Die neue Streichelwiese Sambesi Kraal hat den Zoo 900.000 Euro gekostet.

Quelle: Wilde

Hannover. Die afrikanischen Zwergziegen und Kamerunschafe von der Mullewapp-Streichelwiese können sich über mehr Fläche zum Herumtollen freuen: Sie haben im Zoo Hannover einen neuen Platz gefunden. Die 40 Tiere sind von der 1500 Quadratmeter großen Grünfläche an Meyers Hof in den neu errichteten Sambesi Kraal gezogen und damit zumindest optisch ihrer Heimat näher gekommen. Denn Kraale sind traditionelle, kreisförmige Siedlungen in Afrika, in denen runde Lehmhütten von einem Zaun umgeben sind.

40 Tiere sind von der Grünfläche an Meyers Hof in den neu errichteten und 1000 Quadratmeter größeren "Sambesi Kraal" gezogen.

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Noch müssen sich die Tiere an die neue, 2500 Quadratmeter große Auslauffläche gewöhnen, knabbern an den hölzernen Zäunen und erkunden ihr Gehege. Nicht nur für die Ziegen und Schafe finden sich darin Rückzugsmöglichkeiten, sondern neuerdings auch für die Besucher. Diese können in einer erhöht gelegene Hütte einkehren und das wilde Treiben um sich herum beobachten. Einen hölzernen Karren haben die neugierigen Tiere bereits erklommen, auch wenn die Besucher mit etwas Futter locken mussten.

Neue Nachbarn sind auch gleich dazu gekommen: Direkt nebenan haben sich in einem eigenen Gehege die Pinselohrschweine Mo, Lomé und Niki niedergelassen. Ihre Behausung darf von Besuchern jedoch nicht betreten und die Tiere nicht gefüttert werden. Selbes gilt für die neuen Dahomey-Rinder Hannibal, Helene und Hilena sowie ein schüchternes Zwergrüssel-Dikdik-Pärchen, die ebenfalls in abgetrennten Arealen untergebracht sind. Stattdessen sollen sich die Besucher des Kraals künftig am angrenzenden Dorfplatz unter den schattenspendenden Bäumen niederlassen und verschnaufen können. In einem Holzverschlag gibt es zudem Futtertüten für die Tiere auf der Streichelwiese zu kaufen.

Der Sambesi Kraal ist der Auftakt des großangelegten Umstrukturierung namens Masterplan 2025+, mit dem sich der Zoo in den kommenden zehn Jahren neu aufstellen möchte. Insgesamt fasst diese ein Investitionsvolumen von etwa 75 Millionen Euro. Die neue afrikanische Landschaft samt Streichelgehege schlug dabei mit 990.000 Euro zu Buche.

Von Nils Oehlschläger

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