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Aus der Stadt Hannover braucht neue Unterkünfte für Flüchtlinge
Hannover Aus der Stadt Hannover braucht neue Unterkünfte für Flüchtlinge
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00:15 24.06.2018
Mitte Mai waren 3868 Flüchtlinge in Hannover in Unterkünften untergebracht Quelle: dpa (Symbolbild)
Hannover

Wöchentlich kommen weiterhin zwischen 40 und 50 neue Flüchtlinge aus den Krisengebieten der Welt nach Hannover. Weil die Unterkünfte knapp werden, plant die Stadt neue Standorte. Von angeblichen Überkapazitäten an den bisherigen Standorten oder gar Leerstand könne keine Rede sein, sagte der zuständige Koordinator der Stadt, Marc Schalow, am Mittwoch im Bauausschuss des Rates: „Wir brauchen jede Einrichtung bis auf den letzten Platz.“

Anfang Juni wurde die neue Unterkunft in der Hainhölzer Helmkestraße bezogen. Sie fülle sich kontinuierlich, sagt Schalow. In den nächsten beiden Monaten würden daher weitere Unterkünfte bezogen im Albrecht-Schaeffer-Weg (Badenstedt), Oheriedentrift (Bemerode/Kronsberg) sowie Nikolaas-Tinbergen-Weg (Groß-Buchholz). Sie bieten Platz für gut 300 Plätze, reichen also rechnerisch für etwa acht Wochen. Die Verwaltung prüfe derzeit, wo weitere Standorte geschaffen werden könnten, weil das Land davon ausgehe, dass der Stadt weiterhin Flüchtlinge zugewiesen würden.

Mitte Mai waren 3868 Flüchtlinge in Hannover in Unterkünften untergebracht, am 20. Juni waren es 3988. Wer wegzieht oder eine eigene Wohnung findet, fällt aus der Unterbringungsstatistik. Die aktuelle Quote des Landes sieht vor, dass Hannover 1791 Personen unterbringen muss, von denen sind 1495 angekommen. Rund 300 werden also noch erwartet, bevor das Land eine neue Quote festlegt.

Von Conrad von Meding

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