Die Gesamtkosten liegen bei etwa fünf Millionen Euro. Optisch gleichen die neuen Bushaltestellen denjenigen, die auch auf den Hochbahnsteigen der Stadtbahn stehen. Sie sind hauptsächlich aus Glas, werden beleuchtet und mit Sitzbänken sowie Fahrplanvitrinen ausgestattet.
Außerdem bieten sie gegenüber den Vorgängermodellen einen besseren Witterungsschutz. Die Kosten für Aufbau und Instandhaltung der Buswartehäuschen sollen durch die Werbeflächen finanziert werden, die in den Wartehäuschen angebracht sind. Die Vermarktung übernimmt die X-City-Marketing, die je zur Hälfte der Üstra und dem auf Außenwerbung in Städten spezialisierten Unternehmen Ströer gehört.
Für die Zeit der Arbeiten an den Buswartehäuschen bittet die Üstra die Fahrgäste um Geduld. Zunächst müssen die alten Anlagen samt Fundamenten entfernt werden. Dann wird aus logistischen Gründen die Fläche zunächst provisorisch hergerichtet, bevor der Aufbau des neuen Häuschens beginnt. Für eine Weile gibt es damit an den betroffenen Haltestellen keinen Schutz vor Wind und Wetter.
Üstra muss mehr Fahrer einstellen
Die Üstra benötigt bis zum Jahresende rund 50 zusätzliche Stadtbahn- und Busfahrer. Grund für die Einstellungswelle sind laut Unternehmenssprecher Udo Iwannek geänderte Arbeitszeitregelungen im Fahrdienst. Bisher hat das Unternehmen für Wochenend- und Nachtdienste Zuschläge gezahlt. Das fällt jetzt weg, dafür erhalten die Beschäftigten Freizeitausgleich. Dieser müsse ebenso mit zusätzlichem Personal aufgefangen werden wie die Streckenverlängerungen, etwa nach Misburg.
Aktuell beschäftigt die Üstra 349 Bus- und 506 Stadtbahnfahrer. Wer bei der Üstra anheuern will, braucht für die Stadtbahnstellen eine Ausbildung in einem beliebigen Beruf und wird dann von dem Verkehrsunternehmen geschult, ohne dass dafür Kosten entstehen. Busfahrer benötigen einen entsprechenden Führerschein. Als Fahrer verdient man nach Angaben von Iwannek ein Einstiegsgehalt von 2000 Euro brutto. Nach sechs Monaten erhöht es sich auf 2100 Euro. Außerdem gibt es Weihnachts- und Urlaubsgeld.
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Kommentare
reicht ja reckless68 – 03.07.09
2000 € brutto, da kann man ja echt ´ne Familie mit durchbringen. Ist ja auch genug Kohle für das bischen Verantwortung in dem Job. Man hat ja auch tagtäglich nur das Leben von ein paar Fahrgästen in der Hand.Spartentarifvertrag ich – 03.07.09
Laut Spartentarifvertrag Nahverkehrsbetriebe NW (TV-N NW NDS.) ist das Einstiegsgehalt (Entgeltgruppe 5 Stufe 1) 1708,91 € Brutto und nicht 2000€