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Nummer 32 kommt nach Hannover

Neuer TW 3000 Nummer 32 kommt nach Hannover

Mit Polizeieskorte von Messestadt zu Messestadt: Eine neue Stadtbahn des Typs TW 3000 tritt am Mittwochabend ihre Reise von Leipzig nach Hannover an. Es ist die 32. Stadtbahn für die Üstra. Insgesamt soll die Leipziger Firma HeiterBlick GmbH 100 Bahnen für das Unternehmen produzieren. 

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Wird über Nacht nach Hannover gebracht: Nummer 32 aus der Serie TW 3000.

Quelle: Leipziger Volkszeitung/ Wolfgang Zeyen

Leipzig/Hannover. Am Mittwochabend wird eine hochmoderne Stadtbahn, die in Leipzig gefertigt wurde, auf einen Tieflader verladen und nach Hannover gebracht. Am Nachmittag beginnt das Verladen an der Werkshalle der HeiterBlick GmbH, erst am Abend zwischen 19 und 20 Uhr startet der Transport. Am Morgen sollte  die Stadtbahn TW 3000 bei der Üstra ankommen.

Eine Stadtbahn des Modell TW 3000 wird von Leipzig nach Hannover gebracht.

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Für Produktionsleiter Daniel Wilsdorf ist es bereits die 100. Stadtbahn, die er verlädt und auf die Reise schickt. Die HeiterBlick GmbH hat allerdings schon ein paar mehr als 100 Bahnen gefertigt und ausgeliefert – und noch keine sei vom LKW gefallen oder gerollt, sagt Vertriebsmitarbeiter Lars Hoppe. „Die Stadtbahn wird auf einen Spezial-LKW mit Schienen verladen, sodass sie auf ihren Rädern transportiert werden kann“, erklärt er. Mittels Seilwinde wird die Bahn auf den Lastwagen gehoben und fest verzurrt. Etwa zwei Stunden würden sie für die Verladung brauchen. Der LKW ist noch ein Stück länger als die 25 Meter lange Stadtbahn. „Die Speditionsfirma ist aber ein Profi in dem Bereich“, meint Lars Hoppe. Der Schwertransport werde mit Sicherheitsfahrzeugen vorne und hinten von der Werkshalle zur Autobahn und weiter nach Hannover gebracht. 

Die Üstra hatte zahlreiche Wünsche für ihre neuen Stadtbahnwagen. Höhere Sitze, mehr Platz im Innenbereich, größere Fenster – hier kommt der Überblick.

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Die anfänglichen Probleme mit schadhaften Schweißnähten gibt es nicht mehr. Den Kauf von weiteren 46 Wagen hat der Üstra-Aufsichtsrat zwar bereits abgesegnet, eine Zusage des Landes zu Zuschüssen gibt es noch nicht. Trotz der neuen Bahnen muss die Üstra möglicherweise einige der mittlerweile fast 40 Jahre alten grünen Stadtbahnwagen länger als geplant in Betrieb halten. Der ständige Zuwachs von Fahrgästen und neue Strecken könnten das nötig machen. 

Von Andrea Schrader/LVZ/lok

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