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Neues Block House am Thielenplatz eröffnet

Dritte Filiale in Hannover Neues Block House am Thielenplatz eröffnet

1968 eröffnete der junge Oldenburger Unternehmer Eugen Block sein erstes Steakhaus. Auf die Idee, dass Rindfleisch mit Kartoffeln auch den Deutschen schmecken müsste, kam er nach einem USA-Besuch. Das Restaurant, aus dem eine Kette wurde, nannte er nach sich selbst. Am Thielenplatz öffnete bereits die 37. Filiale.

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VIP-Empfang vor dem neuen Block House am Thielenplatz: Gründer Eugen Block und seine Frau Christa feiern die Eröffnung ihrer 37. Filiale.

Quelle: Rainer Dröse

Hannover. Es war noch fast zwei Stunden hin bis zum Beginn der Feier am Donnerstagabend, da kam Eugen Block, 75 Jahre alt, schlank, weißhaarig, bereits am Thielenplatz an - und gleich fiel ihm etwas auf. Die Markise an der Fassade war nicht richtig montiert, ihr Winkel stimmte im Verhältnis zur Abendsonne nicht ganz, aber das wird wohl jetzt geändert werden. "Ein abendfüllendes Thema", sagt Block. Der Gründer kümmert sich noch immer um Details in jedem Restaurant, so, wie er es seit 1968 tut. Nicht nur in Block-Häusern, sondern auch in seinen anderen Unternehmen, zu dem auch die Hamburgerkette Jim Block,  das Fünf-Sterne-Hotel Elysee in Hamburg, eine Fleischerei und eine Brauerei gehören. Eine Fluggesellschaft indes ging vor Jahren pleite.

Am Thielenplatz wurde die 37. Filiale der Steakhaus-Kette Block House eröffnet. 

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Von dem 75-Jährigen hieß es stets, dass es ihm schwerfalle aufzuhören, er sei ein Mann, der für sich in Anspruch nehme, besser zu wissen als andere, wie die Dinge laufen müssten im Betrieb. Aber nun, zum 20. April, will er tatsächlich offiziell an der Spitze des Unternehmens aufhören. Wird es gelingen? "Mein Wille ist, nicht einzugreifen", sagt Block, um zu ergänzen, dass es "eben immer wieder Punkte gibt, die ein alter Mann eher sieht als ein junger Mann". Er hat auch schon einmal seinen Sohn in leitender Stellung entlassen, dafür wurde sein Unternehmen mit Preisen wegen ihrer Mitarbeiterfreundlichkeit ausgezeichnet.

Das Block House am Thielenplatz ist die dritte Filiale in Hannover. Vielleicht wird sie erfolgreich sein, weil Pfarrer Heinrich Plochg von der katholischen Pfarrgemeinde St. Joseph um eine Segnung gebeten wurde, wahrscheinlicher jedoch, weil sich Eugen Block den Standort genau angesehen hat. Große Fensterfronten zum Raus- und reingucken, Platz zum Draußensitzen mit der belebten Atmosphäre am Thielenplatz und Konkurrenten, die in anderen gastronomischen Feldern unterwegs sind. Alles in allem, sagt Block, sei es hier "auch eine Bauchentscheidung" gewesen.

Rund 160 Gäste wurden erwartet, ein roter Teppich war ausgelegt. Eugen Block, der jeden Sonntag in die Kirche geht, sagte, auch mit Blick auf sein Unternehmerleben: "Ich bin dankbar für alles."

Von Gunnar Menkens

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