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Neues Hochhaus soll am Pavillon entstehen

Neubau hinter dem Hauptbahnhof Neues Hochhaus soll am Pavillon entstehen

Auf dem Andreas-Hermes-Platz hinter dem Hauptbahnhof soll ein neues Hotel entstehen - dafür weicht die „Wasserwand“ und möglicherweise auch das runde Wasserbecken auf dem Platz. Nach HAZ-Informationen ist der Grundstückskaufvertrag bereits endverhandelt.

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Am Pavillon hinter dem Raschplatz soll ein neues Hochhaus entstehen.

Quelle: Thomas/Droese

Hannover. Das neue Hochhaus wäre ein Pendant zum Bredero-Hochhaus auf der anderen Seite der Lister Meile, mit derzeit geplanten 15 Stockwerken allerdings etwas niedriger. Es soll eine moderne Fassade erhalten.

Die Idee einer Bebauung der Fläche war bereits vor Jahren im Stadtentwicklungsdialog City 2030 diskutiert worden. Vielen erscheint die Platzfläche zwischen Raschplatz-Hochstraße und Kulturzentrum Pavillon unwirtlich, auch die Wasserskulpturen haben es nie geschafft, diesen Eindruck zu zerstreuen. Weil die Fläche immer wieder auch von Obdachlosen und Trinkern genutzt wird, hat sich der Eigentümer des angrenzenden DZ-Bank-Gebäudes jetzt entschieden, das Grundstück zu verkaufen. Ihm gehört die unregelmäßig geschnittene Fläche mit der Wasserwand, andere Teile des Platzes gehören der Stadt.

Immobilienentwickler Bernd Rathenow von der Firma BauWo bestätigt, dass der Grundstücksvertrag fertig ausverhandelt sei: „Wir wollen dort ein Hotel bauen.“ Für Details sei es aber noch zu früh, zunächst müsse es Gespräche mit der Stadt geben. Die BauWo hatte bereits auf Kühlungsborn ein Vier-Sterne-Superior-Hotel gebaut und in Braunschweig das Steigenberger Parkhotel. Dem Vernehmen nach soll auch am Andreas-Hermes-Platz ein Steigenberger geplant sein - auch dazu schweigt Rathenow aber derzeit.

Grundstückseigentümer Peter Engels bestätigt, dass er mit der BauWo handelseinig ist. Vereinbart sei, dass erneut das Architekturbüro Böge Lindner K2 das Gebäude entwirft - das Team hatte 1990 bereits das sehr geometrische Gebäude der DZ-Bank (damals Deutsche Genossenschaftsbank) an der Berliner Allee entworfen und 1991 den niedersächsischen BDA-Preis dafür erhalten.

Bei der Stadt wollte Sprecher Alexis Demos gestern keine fortgeschrittenen Gespräche bestätigen. Es gebe seit dem Stadtdialog City 2030 immer mal wieder Gespräche zur Entwicklung der Fläche, derzeit aber nichts Konkretes.

Das Areal hinterm Bahnhof erfährt derzeit eine intensive Aufwertung. Der neue ZOB ist fertig. Auf dem alten ZOB-Gelände laufen Vorbereitungen zum Bau der neuen Bahn-Zentrale.

Das Bredero-Hochhaus bekommt eine neue Alu-Fassade und Balkone, es wird Wohngeschosse erhalten. Der Neubau auf dem Andreas-Hermes-Platz wäre ein weiterer Baustein. Architekten sollen durchgerechnet haben, dass er die Solaranlage auf dem Pavillon-Dach nicht verschattet. Allerdings sieht der Bebauungsplan nur sieben Stockwerke vor - der Rat muss also über das Projekt beraten.

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