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Love-it-healthy-Macherin hat ein Herz für Kreative

Crowdfunding-Projekt Love-it-healthy-Macherin hat ein Herz für Kreative

Die Initiatoren des Food-Konzepts love it healthy bieten Menschen mit nachhaltigen Projektplänen eine Fläche zum Ausprobieren. In der Nordstädter Windhorststraße gibt es viel Platz für junge Unternehmer und deren Kreativität.

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Die Initiatoren von love it healthy haben in der Nordstadt neue Büroräume und Produktionsstätten mit viel Platz für Kreativität gegründet.

Quelle: privat

Die Idee mit dem gesunden Ernährungskonzept love.ithealthy ist schon mal gut angekommen. Grund genug für Initiatorin Alina Zimmermann, gleich noch einmal draufzusatteln. In der Nordstädter Windhorststraße hat das Team um die junge Unternehmerin seit Kurzem Büroräume und Produktionsstätten bezogen. Jetzt wurden noch 200 Quadratmeter in den oberen Etagen dazugemietet. „Hier wollen wir Raum für junge Ideen schaffen“, sagt Zimmermann. Es gebe viele Leute mit kreativem Potenzial - aber auch Angst vorm Risiko. „Der Weg in die Selbstständigkeit ist nicht zuletzt auch mit finanziellem Wagnis verbunden.“ Bei dem neuen Projekt wasmitherz.de können sich potenzielle Kleinunternehmer und Künstler, aber auch gemeinnützige Gruppen ausprobieren, die etwa gratis Kurse anbieten. „Damit noch mehr Leben in die Nordstadt und nach Hannover kommt“, sagt Zimmermann.

Jung-Unternehmerin hat eine weitere Love-it-healthy-Filale eröffnet: Sie heißt Lieb.es und ist am Engelbosteler Damm.

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Egal ob Workshops, Seminare, Nähkurse oder Ausstellungen, vier Räume sind an der Windhorststraße 3-4 künftig sehr günstig zu mieten. „Wir wollen kein Geld verdienen, sondern ein Netzwerk schaffen, damit kleine, geniale Ideen gefördert und groß werden können“, betont Zimmermann. Mieten werden daher eher im zweistelligen Bereich liegen, bei Kursen oder Verkaufsprojekten kassiert das Team 10 Prozent der Einnahmen. „Wenn etwa ein Filzkurs 50 Euro an Teilnahmegebühr einbringt, würden wir 5 Euro davon bekommen.“ Bei anderen Aktionen werde es individuelle Mietabsprachen mit den Interessenten geben.

Zimmermann stellt sich durch das Projekt einen Zuwachs an kleinen, interessanten Läden im Stadtteil vor, aber auch gute Nachbarschaft gehört mit zum Konzept sowie Nachhaltigkeit und Teamgeist. „Wir wollen ausdrücklich regionale und junge Ideen fördern, nachhaltig arbeiten und menschlich auf Augenhöhe miteinander umgehen“, so die Jungunternehmerin. In ihrem Team komme jeder gerne zur Arbeit, so soll es auch bei den künftigen Untermietern gehalten werden. Nur in dieser Hinsicht würden Bewerber ausgewählt mit welchen Konzepten sie sich ausprobieren wollen, sei ganz offen.

Sanierung steht noch aus

Sofort losgehen kann es allerdings noch nicht. Die vier Räume müssen erst komplett saniert werden, Böden und Tapeten fehlen unter anderem. „Aber daher ist die Miete auch unfassbar günstig, sodass wir das später entsprechend an die Interessenten weitergeben können“, erklärt Zimmermann. Eine Crowdfunding-Kampagne soll jetzt erst mal dabei helfen, die Sanierungskosten zu begleichen. Mit den Arbeiten begonnen hat das Team indes auch ohne Spenden bereits, Zimmermann hofft, dass sich das Projekt noch Ende des Jahres mit kreativem Leben füllt. Nähere Informationen unter  wasmitherz.de.

Von Susanna Bauch

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