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Bald Kinofilme in Herrenhäuser Gärten zu sehen?

Umbauten Bald Kinofilme in Herrenhäuser Gärten zu sehen?

Mit neuen Impulsen will die Stadt mehr Besucher in die Herrenhäuser Gärten locken. Zum einen erwägt sie, das Theater im Großen Garten umzugestalten und in seinen historischen Urzustand zu versetzen. Zudem will die Verwaltung den Bau eines zusätzlichen Schauhauses im Berggarten prüfen, um im Winter attraktiver fürs Publikum zu sein. 

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Sollen eine „Ganzjahresattraktion“ werden: Die Stadt will mehr Besucher in den Großen Garten und den Berggarten locken.

Quelle: COPTOGRAPH

Hannover. Im Theater im Großen Garten sollen dann künftig auch Kinofilme gezeigt werden. Das geht aus einem „Arbeitsprogramm“ hervor, das Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) am kommenden Donnerstag in seinem neu gegründeten Ausschuss vorstellen wird.

Es ist nicht das erste Konzept, das einen neuen Impuls verspricht. Erst drei Jahre ist es her, dass Hannovers Tourismus-Chef Hans Nolte Herrenhausen zu einem „Ganzjahresevent“ machen wollte. Das Schlossmuseum sollte dabei als Besuchermagnet im Winter dienen. Nach ersten Erfolgen ging die Besucherzahl des Museums aber wieder zurück. Der frühere Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg wiederum plante einst, Lichtkunst in den Gärten erstrahlen zu lassen. Auch diese Idee greift Schostok jetzt auf, bezeichnet sie aber als zu teuer.

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Hannovers Oberbürgermeister will die Herrenhäuser Gärten noch schöner machen: Mit einem weiteren Schauhaus für Schmetterlinge und umgebautem Gartentheater. Finden Sie das gut?

Dafür sehen Schostoks Pläne erhebliche Umbauten vor. Noch in diesem Jahr soll das Gartentheater neu gestaltet werden. Mauern werden saniert, der Orchestergraben verschwindet. Zudem will die Stadt alle Veränderungen, die im 20. Jahrhundert an der historischen Gartentheateranlage vorgenommen wurden, rückgängig machen. Das hat „die Entfernung sämtlicher Bäume zur Folge, da viele auf nicht originalem Standort stehen“, heißt es in dem Arbeitsprogramm. Bedeutende Sichtachsen, etwa auf das Galeriegebäude, will man wieder herstellen.

Herrenhausen soll eine „Ganzjahresattraktion“ werden, heißt es erneut. Anziehungskraft in kalten Wintermonaten haben vor allem die Schauhäuser im Berggarten. Daher erwägt die Stadt, ein neues Ausstellungshaus zu bauen. Dort könnten tropische Schmetterlinge herumflattern oder Zitronen- und Orangenbäume blühen. Noch in diesem Jahr will die Stadt klären, ob ein neues Schauhaus realisierbar ist. Dabei hofft sie auf Hilfe von Förderern. Die Freunde der Herrenhäuser Gärten etwa wünschen sich seit Jahren ein weiteres Schauhaus.

Auch mehr Veranstaltungen für ein junges Publikum soll es geben. Dazu gehören Filmvorführungen und Poetry-Slams im Gartentheater. Grundschülern soll in den Gärten Geschichte vermittelt werden, eine „Zukunftswerkstatt Herrenhausen“ junge Erwachsene an wissenschaftliche Themen heranführen.

Schostok hat alle Belange rund um die Herrenhäuser Gärten zur Chefsache erklärt. Damit fallen sie in die Zuständigkeit seines eigenen Ratsgremiums, das er jüngst gegründet hat. Bisher hatte sich der Kulturausschuss mit Herrenhausen-Themen beschäftigt.

Über die Pläne wird der OB-Ausschuss nicht entscheiden, eine Debatte dürfte aber nicht ausbleiben. Den Vorsitz im Ausschuss führt CDU-Fraktionschef Jens Seidel. Die CDU sowie FDP und Linke halten einen 13. Ratsausschuss eigentlich für überflüssig. Man brauche kein zusätzliches Gremium, um über Herrenhausen zu sprechen, meinte Seidel zuletzt. Schostok will in dem Gremium aber auch das Thema „Wissenschaftsstadt Hannover“ behandeln und über die internationalen Kontakte Hannovers sprechen.

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Herrenhäuser Gärten

Das Vorhaben der Stadt, die Herrenhäuser Gärten weiter zu stärken, findet überwiegend Zustimmung in der Ratspolitik. „Die Ideen sind gut, aber an der Umsetzung dürfte es hapern“, sagt CDU-Kulturexperte Oliver Kiaman. Damit meint er vor allem den Bau eines neuen Schauhauses im Berggarten, den die Stadtverwaltung in Erwägung zieht.

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