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Aus der Stadt Studentenwohnheim wird in Herrenhausen gebaut
Hannover Aus der Stadt Studentenwohnheim wird in Herrenhausen gebaut
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00:15 26.12.2016
Von Bärbel Hilbig
Das "Silo": Zu den drei Hochhäusern des Studentenwohnheims soll ein ein fünfgeschossiger Neubau hinzukommen. Quelle: Archiv
Hannover

In den drei „Silo“ genannten Hochhäusern an der Schnellwegausfahrt wohnen bereits rund 490 Studenten.

Das 50 Jahre alte Karmarsch-Haus ist marode, den Keller mit Kneipe und Kegelbahn musste das Studentenwerk bereits stilllegen. Eine Überprüfung hatte vor zwei Jahren erhebliche Bau- und Sicherheitsmängel ergeben. „Die Sanierung rechnet sich nicht, deshalb haben wir uns zum Abriss entschlossen“, erklärt Eberhard Hoffmann, Geschäftsführer des Studentenwerks. Das Gemeinschaftshaus beherbergt Arbeitsräume für Studenten, ein Musikzimmer und einen Veranstaltungssaal für rund 180 Besucher. Während der Bauarbeiten werden Arbeitsplätze und Gemeinschaftsräume provisorisch ins Erdgeschoss der Hochhäuser verlegt.

Im Neubau „Karmarschhaus 2.0“ ist ein großer Veranstaltungsraum von rund 200 Quadratmetern im Erdgeschoss geplant. Damit Gemeinschaftsräume und Apartments Platz finden, soll das neue Gebäude fünf- statt zweigeschossig werden. Die Stadt habe auf Grundlage einer Machbarkeitsstudie bereits eine Befreiung von der Beschränkung auf zwei Geschosse in Aussicht gestellt, sagt Hoffmann.

Der Abriss ist im Frühjahr 2017 geplant, der Start der Bauarbeiten im Herbst. „Damit liegen wir gut in der Zeit, um die neue Wohnheimförderung des Landes mit Baukostenzuschüssen in Anspruch nehmen zu können.“ Das senke die Mietbelastung der Studenten und schaffe finanziellen Spielraum für die Planung des Studentenwohnheims Haltenhoffstraße.

Mit den Neubauten im Lodyweg und der Wilhelm-Busch-Straße sowie den beiden neuen Projekten hat das Studentenwerk seit 2015 vier Studentenwohnheime angeschoben.

125.500 Fahrzeuge wurden 2016 in Hannover geblitzt – etwa doppelt so viele wie im Vorjahr. Ein Grund dafür sind drei neue Blitzer. Insgesamt steigen die Einnahmen der Stadt durch die Geschwindigkeits- und Rotlichtkontrollen auf 4,63 Millionen Euro.  

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