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MHH erhält große Spende für Abschiedszimmer

Hannover MHH erhält große Spende für Abschiedszimmer

Die Frühchenstation der MHH erhält eine großzüge Spende für ihr Abschiedszimmer. Nach einem HAZ-Bericht hat sich eine Spenderin gemeldet, die ungenannt bleiben möchte. Das Abschiedszimmer, in dem sich Eltern in Ruhe von ihren sterbenden Kindern verabschieden können, kostet insgesamt 60.000 Euro.

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Eltern kämpfen für ein Abschiedszimmer für Frühchen an der MHH.

Quelle: Kutter

Hannover. Geldsegen für das geplante Abschiedszimmer in der Medizinischen Hochschule Hannover: Die Früh- und Neugeborenenintensivstation (Station 69) kann mit einer Spende im fünfstelligen Bereich rechnen. Nach einem Bericht in der HAZ meldete sich jetzt eine Spenderin, die die Einrichtung eines Raums unterstützen möchte, in dem Eltern sich in Ruhe von ihren sterbenden Kindern verabschieden können. Die Spenderin möchte ungenannt bleiben.

Auf der Station 69 der MHH wird sich um Frühchen gekümmert. Ein Rundgang.

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Wie berichtet ist es bislang so, dass die Kinder ihren schwersten Weg oft inmitten der Vierbettzimmer auf der Station gehen müssen, während um sie herum der Klinikalltag weiterläuft. Weil das eine unerträgliche Situation für alle Beteiligten ist, haben die Eltern eines verstorbenen Jungen, Jule und Marius Heinemann, im Internet eine Spendenaktion ins Leben gerufen – und der HAZ ihre Geschichte erzählt. „Wir sind überwältigt von der Reaktion“, sagte Bettina Bohnhorst, Leiterin der Station 69, gestern. Wenn man die von den Eltern gesammelten Beträge dazu nehme, sei sie zuversichtlich, dass man bald mit der Einrichtung beginnen könne. Insgesamt 60 000 Euro kostet es, das Zimmer so einzurichten, dass ein kleiner Patient dort sterben kann und seine Angehörigen ihn in Ruhe begleiten können. Dazu ist ein Intensiv-Platz mit allen nötigen Anschlüssen und Geräten nötig, für Eltern soll es ein Bett, einen Schrank, eine Sitz- und eine Waschecke geben.

jr

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