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Neujahrsempfang an der Universität Hannover

Tee trinken mit Leibniz Neujahrsempfang an der Universität Hannover

Selbst im Kleinen lässt Uni-Präsident Volker Epping keine Gelegenheit aus, durchaus auch spielerisch für seine Hochschule zu werben: Für jeden der rund 900 Gäste beim Neujahrsempfang der Leibniz-Universität gab es am Freitagabend ein Probepäckchen Tee namens „Leibniz’ Teestunde“ aus dem Souvenir-Shop der Hochschule.

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Uni-Präsident Volker Epping (rechtes Bild, links) und Oberbürgermeister Stefan Schostok.

Quelle: Schaarschmidt

Hannover. Der Leibniz-Laden hatte geöffnet, sodass die Gäste sich auch ein Bild über das weitere Angebot machen konnten. Der Shop ist ein kleines Puzzleteil in dem Bemühen, die Bekanntheit der Uni in der Stadt zu steigern. „Wir wollen aber die Leibniz-Universität auch international noch besser bekannt machen“, versprach Epping in seiner Ansprache im Lichthof den Gästen, darunter Bundestagsvizepräsidentin Edelgard Bulmahn, Oberbürgermeister Stefan Schostok und Andrea Hoops, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Gekommen waren auch der frühere Messe-Chef Sepp Heckmann und Herzspezialist Axel Haverich, beide Mitglieder des Hochschulrats, sowie Ludwig Schätzl, ehemaliger Präsident der Hochschule. Eppings direkter Vorgänger, Erich Barke, dagegen ließ sich entschuldigen – er ist auf Südamerikareise.

Die Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Universität hat am 8. Januar zum Neujahrsempfang in den Lichthof geladen.

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Vor genau einem Jahr hat Epping die Leitung der größten Hochschule Hannovers übernommen. Jetzt gab er einen Überblick, wie weit er mit den damals formulierten Zielen gekommen ist. Eine Strategie zur Internationalisierung der Uni steht noch aus – sie soll dieses Jahr erarbeitet werden. In den prestigeträchtigen und etablierten Forschungsbereichen wie Quantenoptik und Gravitationsphysik, Maschinenbau sowie – gemeinsam mit MHH und Tierärztlicher Hochschule – Biomedizintechnik entstehen drei neue Forschungsbauten mit einem Investitionsvolumen von mehr als 100 Millionen Euro. „Bund und Land investieren diese bemerkenswerte Summe, weil sie von der Innovationskraft der beteiligten Wissenschaftler überzeugt sind“, betonte Epping. Für den in Garbsen entstehenden Maschinenbau-Campus ist ein ähnlicher Betrag veranschlagt.

Als neuere Schwerpunkte nannte Epping die Robotik, für die die beiden jungen Professoren Jessica Burgner-Kahrs und Sami Haddadin 2015 wichtige Preise einheimsten. Zudem liegt ein Augenmerk auf der Verbesserung der Lehrerbildung, auch hier wurden Forschungsmittel eingeworben. „Jeder Fünfte unserer knapp 27 000 Studierenden ist Lehramtsstudent. Diese Ausbildung liegt uns auch deshalb am Herzen, weil wir darauf angewiesen sind, dass aus der Schule wissbegierige Schüler zu uns kommen“, unterstrich Epping. Die unsichere Beschäftigungssituation vieler Hochschulmitarbeiter soll verbessert werden. Einen Preis für exzellente Lehre erhielt gestern Marcel Prokopczuk vom Institut für Finanzmarkttheorie. Wirtschaftsstudenten hatten den Professor vorgeschlagen, weil er lebendig, verständlich und anschaulich erkläre und seine Vorträge mit Humor würze.

Der Zustrom von Flüchtlingen zeigt sich auch in der Uni, wie Epping berichtete: Die ersten Studienanfänger oder Gasthörer haben begonnen. Außerdem sind mehrere Hochschulmitarbeiter beurlaubt, die freiwillig bei der Erstaufnahme von Flüchtlingen helfen.

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