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Neun neue Fahrradbügel bereits wieder umgebügelt

Kurt-Schumacher-Straße in Hannover Neun neue Fahrradbügel bereits wieder umgebügelt

Den Fahrradbügeln in der Kurt-Schumacher-Straße mangelt es anscheinend an der notwendigen Standfestigkeit. Neun von 110 Bügeln im neu gestalteten Teil des Areals in der Innenstadt von Hannover sind bereits beschädigt. Vermutlich haben Autofahrer die Unikate umgefahren.

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Verbogene Fahrradständer auf der Kurt-Schumacher-Straße.

Quelle: von Ditfurth

Hannover. Im fertiggestellten Teil der Kurt-Schumacher-Straße zwischen Ernst-August-Platz und Odeonstraße sind einige ganz geknickt - Fahrradbügel nämlich. Neun von 110 der Abstellgelegenheiten sind derzeit nicht nutzbar. „Möglicherweise sind die Schäden darauf zurückzuführen, dass Autos unachtsam eingeparkt wurden“, sagt Stadtsprecher Alexis Demos.

Möglicherweise hat er damit recht. Die Metallbügel stehen sehr nah an den Parkplätzen und sind, wie Autofahrer beklagten, wegen ihres flachen Profils beim Rückwärtseinparken nur schwer zu sehen. Die Stadt will sie trotzdem zunächst nicht versetzen.

Die Bügel in der Kurt-Schumacher-Straße sind Unikate im Stadtgebiet. Üblich sind ansonsten solche mit rundem, stärkerem Stahlprofil. Über den neuen Typ hatten sich nicht nur Autofahrer beschwert, sondern auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC). „Wir hatten Sorge, dass die scharfen Kanten den Lack der Fahrräder beschädigen würden“, sagt Vorstandsmitglied Harald Hogrefe. Der Hersteller habe die Kanten aber vor Auslieferung abschleifen lassen.

Für den speziellen Bügeltyp hat sich die Stadt aus ästhetischen Gründen entschieden. Sie passen zu den Schutzgittern für die Straßenbäume, die in der Kurt-Schumacher-Straße installiert worden sind „Außerdem hat sich dieses Modell in anderen Städten bewährt“, betont Demos. Die umgebügelten Bügel sollen nach Angaben des Sprechers nach Möglichkeit gerichtet und wiederverwendet werden.

Der ADFC findet die runden Bügel zwar nach wie vor praktischer, hat aber laut Hogrefe mit der neuen Kurt-Schumacher-Straße ein dringlicheres Problem. „Weil Lieferfahrzeuge Vormittags wegen der abgestellten Autos keine Lücken finden, halten sie auf den Fahrradstreifen“, beklagt er. Letztere seien zu bestimmten Zeiten deshalb gar nicht nutzbar. Deshalb fordert die Fahrradlobby, dass es für die Auto-Parkplätze am Straßenrand Sperrzeiten gibt. Ausweichmöglichkeiten bestünden schließlich in den umliegenden Parkhäusern.

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