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Niedersächsischer Medienpreis 2016 verliehen

Hannover Niedersächsischer Medienpreis 2016 verliehen

In Hannover wurde am Donnerstagabend der Niedersächsischer Medienpreis 2016 verliehen. Ministerpräsident Stephan Weil als Schirmherr sowie viele prominente Gäste waren bei der Feier im Alten Rathaus dabei.

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Im Gespräch (von links): Sir Frank Doe, Rainer Frank, Tanja Tischewitsch, Ilka Eßmüller, Alexander Kluge und Kai Häfner.

Quelle: Chistian Behrens

Hannover. Aller Ehren wert: Die Jury des Niedersächsischen Medienpreises hat wieder Hörfunk- und Fernsehjournalisten für besonders gelungene Beiträge ausgezeichnet. Aus 321 Einsendungen bestimmten die Jurymitglieder unter Vorsitz von Ortrud Wendt die Gewinner in sechs Kategorien. Donnerstagabend wurden die Preisträger bei einem Festakt der Niedersächsischen Landesmedienanstalt im Alten Rathaus ausgezeichnet.

Insgesamt 15 000 Euro Preisgeld gab es. Prämiert wurden Mitarbeiter von in Niedersachsen empfangbaren privaten Hörfunksendern und Bürgerradios sowie von hier zugelassenen privaten regionalen und landesweiten Fernsehveranstaltern und lizenziertem Bürgerfernsehen. Neben den Auszeichnungen in den sechs Kategorien gab es in diesem Jahr einen einmaligen Sonderpreis sowie den Sonderpreis Schul-Internetradio.

Am Donnerstagabend wurde in Hannover der niedersächsische Medienpreis verliehen.

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Andreas Fischer, Direktor der Landesmedienanstalt, eröffnete die Gala, und Schirmherr Stephan Weil, der vor den 600 geladenen Gästen das Grußwort sprach, hatte gleich eine nette Idee parat: Warum sollte man den Preis nicht einfach ganz selbstbewusst „Niedersachsen-Oscar“ nennen? „Niedersachsen ist das Land der Vielfalt“, betonte er angesichts der eingegangenen Beiträge - und natürlich meinte er das auch generell.

Nach den Begrüßungsworten stieg für die Nominierten der 22. Verleihung die Spannung: Jeder Beitrag wurde in der jeweiligen Kategorie nochmals gezeigt oder angehört und der Spannungsbogen damit weiter gespannt. Zunächst zeichnete der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius dann die Schüler der Hörspiel-AG der Grundschule Altstädter Schule aus Osnabrück mit dem Sonderpreis für Schul-Internetradio aus.

Danach folgte die Kategorie „Information“, für die Filmregisseur Alexander Kluge und Fernsehjournalistin Ilka Eßmüller die Laudatio hielten. Sir Frank Doe von The BossHoss und Handball-Nationalspieler Kai Häfner gaben den Gewinnern in der Kategorie „Unterhaltung“ die Ehre. Den „Förderpreis für Volontäre“ vergaben TV-Sternchen Tanja Tischewitsch und Schauspieler Rainer Frank.

Die Gewinner des diesjährigen Niedersächsischen Medienpreises

  • Hörfunk, „Information“: Lena Baack, „Trauerfeier für einen Terroristen“ (Radio ffn).
  • Fernsehen, „Information“: Nadja Kott, „Ein Tag bei der Berufsfeuerwehr - als Frau“ (RTL Nord).
  • Hörfunk, „Unterhaltung“: Laura Zacharias, „Bodo Linnemann Portrait“ (Radio Hannover).
  • Fernsehen, „Unterhaltung“: Vienna Heinrich, Hinter den Kulissen des Landesmuseums“ (SAT.1 Regional).
  • Hörfunk, „Förderpreis Volontäre“: Christian Röther, „Liebe hinter Gittern“ (Radio 21).
  • Fernsehen, „Förderpreis Volontäre“: Charlott Gawlik, „Niki de Saint Phalle - Eine Ausnahmekünstlerin“ (RTL Nord).
  • Hörfunk, Sonderpreis Schul-Internetradio: Hörspiel-AG der Grundschule Altstädter Schule/Osnabrück, „Auf Steckenpferden für den Frieden reiten“.
  • Sonderpreis der Jury: Niels Kristoph und Yannic Wittenberg, „Geh doch zurück in dein Land“ (Antenne Niedersachsen).

Von Julia Polley

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