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Noch keine Genehmigung für Zoo-Diorama

Rathaus prüft den Antrag Noch keine Genehmigung für Zoo-Diorama

Die Pläne des Zoos für den Bau einer neuen Besucherattraktion sind ins Stocken geraten. Eigentlich sollte das sogenannte Diorama, in denen den Besuchern mithilfe eines riesigen Rundumbildes unterschiedliche Naturparadiese nahegebracht werden, noch in diesem Jahr in Betrieb gehen. Daraus wird nach Informationen der HAZ nichts werden.

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Im Leipziger Gasometer sollen die Bilder des Great Barrier Reefs schon ab Oktober gezeigt werden (hier eine Animation). 

Quelle: Asisi Visual Culture GmbH

Hannover. Der Eröffnungstermin ist vom 1. Dezember auf den 1. März kommenden Jahres verschoben worden.  Grund für den monatelangen Verzug ist die fehlende Baugenehmigung der Stadt. Der Zoo hatte im vergangenen Jahr bei der Stadt zunächst eine Bauvoranfrage gestellt, diese war von der Verwaltung positiv beschieden worden. Der Bauantrag soll dann im Dezember eingereicht worden sein, eine Genehmigung hat es bisher nicht gegeben.

Im Aufsichtsrat, der am Donnerstagabend getagt hatte, führte das Verhalten der Stadt zu Verärgerung, wie Teilnehmer der Sitzung berichteten. „Das ist für den Zoo sehr misslich“, sagte ein Mitglied des Gremiums. Ein anderer bezeichnete das Verhalten der städtischen Baubehörde als „ziemlich merkwürdig“.

Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Castorff zeigte sich deutlich zurückhaltender. Er habe nächste Woche einen Gesprächstermin mit der Verwaltung zu diesem Thema, berichtete er. Castorff geht davon aus, dass dieses Gespräche eine Klärung bringe. Es sei sehr schwierig, den geplanten Eröffnungstermin zu halten, meint er. „Wenn die Baugenehmigung kommt, können wir sofort loslegen.“

Die Stadtverwaltung äußerte sich am Freitag nur knapp. Es habe „konstruktive Gespräche“ in der Angelegenheit zwischen der Bauverwaltung und dem Zoo gegeben, sagte Rathaussprecher Alexis Demos. Und er ergänzte, der Bauantrag werde derzeit geprüft.

Das sogenannte Diorama ist auf dem Gelände der derzeitigen Greifvogelanlage geplant, die als nicht mehr zeitgemäß gilt. Dort soll eine 32,5 Meter hohe
Rotunde mit einem Durchmesser von

36 Metern errichtet werden. Der Bau aus einem Stahlgerüst mit einer Wandverkleidung ist bewusst schlicht gehalten. Besucher des Dioramas sollen die neue Attraktion direkt vom Zoo-Parkplatz durch einen eigenen Eingang erreichen können. Dort können Gäste zwischen einer Eintrittskarte nur für das Diorama oder einem Kombiticket für Diorama und Zoo wählen.

Im Turm sind drei Aussichtsplattformen vorgesehen, die den Besuchern unterschiedliche Blickwinkel auf die riesigen Bilder bieten sollen. Der Zoo arbeitet dabei eng mit dem Künstler Yadegar Asisi zusammen. Er gilt als Erfinder der weltgrößten 360-Grad-Panoramabilder. Vorbild für die Zoo-Pläne ist das Leipziger Gasometer.

Als im vergangenen September die Pläne öffentlich wurden, war als Eröffnungstermin zunächst das erste Quartal dieses Jahres genannt worden.

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