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Aus der Stadt Nora Tschirner dreht in Hannover
Hannover Aus der Stadt Nora Tschirner dreht in Hannover
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20:32 22.02.2012
Noch lange nicht am Nullpunkt: Nora Tschirner und Andreas Schaap. Quelle: Martin Steiner
Hannover

„Wir sind gute Bekannte und haben für eine andere Produktion schon einmal zusammen gearbeitet“, sagt Schaap. Noch bis Sonntag, 18. Oktober, ist das Team für die Kurzfilmproduktion „Nullpunkt“ in der City unterwegs.

In „Nullpunkt“ dreht sich alles um die Suche nach dem ultimativen Glück. Frei nach der pseudowissenschaftlichen Theorie „positive und negative Kräfte und damit Glück und Unglück gleichen sich im Leben stets aus“ fügen sich die Protagonisten Daniel und Lenny, gespielt von Max Engelke (27) und Nic Romm (35), gegenseitig Unglück zu, um sich dem vollkommenen Glück ein wenig weiter zu nähern. „Es hat mich gereizt, dieses fanatische Streben nach Glück filmisch umzusetzen“, sagt Schaap, der an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg studierte. Um die Verwirrung der Protagonisten darzustellen, arbeitet er mit kurzen, schnell aufeinanderfolgenden Schnitten und vielen Lichteffekten.

Was für die Protagonisten als Spaß beginnt, wird also zur Sucht. Und so gerät das Gedankenkarussell schließlich aus den Fugen. Mittendrin ist Lennys Schwester und Daniels Schwarm Eva, gespielt von Nora Tschirner.

Wohin die exzessive Suche nach Glück führt, zeigte sich vor den Kameras auf dem Üstra-Betriebshof Leinhausen. „Lenny erleidet in der Straßenbahn einen Paranoia-Anfall und zieht die Notbremse“, kommentiert Schaap die Dreharbeiten.

Den fanatischen Glauben an die Theorie vom Glück und Unglück könne Schaap zwar nicht nachvollziehen. „Als mir vor Drehbeginn aber 500 Euro gestohlen wurden, habe ich aber doch an einen besonders guten Dreh geglaubt“, sagt Schaap. Und auch Tschirner ist ein wenig abergläubisch. „Ich gehe nicht unter Leitern durch. Auf dem Set ist das jedoch ein wenig schwierig“, sagt sie. Kulisse für die Dreharbeiten des Films sind auch das Neue Rathaus, die Leibniz Universität, die Medizinische Hochschule und die U-Bahn-Station Kröpcke. Außerhalb der Dreharbeiten erkundete das Team die nächtliche Szene der Stadt. „Wir waren bereits im Eve-Klub“, sagt Tschirner. „Hannovers Nachtleben hat auf jeden Fall einiges zu bieten.“

Pünktlich zur Berlinale 2010 soll das Kurzfilmprojekt „Nullpunkt“ vollendet sein. „Wir hoffen, den Film im Februar nächsten Jahres geschnitten zu haben und ihn dann auch auf der Berlinale präsentieren zu können“, sagt Nachwuchsregisseur Schaap.

von Stefanie Nickel

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