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November der Wissenschaft geht wieder los

5. Ausgabe der Reihe November der Wissenschaft geht wieder los

Ab dem 3. November wird es in Hannover wieder spannend. Unter dem Titel "November der Wissenschaft" finden mehr als 170 Veranstaltungen in der Landeshauptstadt statt. Dabei werden unter anderem Themen wie Klimawandel, Hygiene, Schimmelpilze oder Wundheilung behandelt.

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Oberbürgermeister Stefan Schostok und die Hochschulpräsidenten laden zum November der Wissenschaft.

Quelle: HAZ

Hannover. Die Fernsehzuschauer werden am 3. November ohne Deutschlands bekanntesten „Wetterfrosch“ auskommen müssen. Meteorologe Sven Plöger, der sonst verlässlich bei der ARD „Das Wetter im Ersten“ ankündigt, eröffnet am Donnerstag um 18 Uhr den November der Wissenschaft im Neuen Rathaus. Mit mehr als 170 Veranstaltungen informieren und unterhalten Hochschulen sowie wissenschaftliche Einrichtungen, geben Einblick in spannende Forschung und stellen aktuelle gesellschaftliche sowie kulturelle Themen zur Diskussion.

 

Bereits zum fünften Mal hat die Initiative Wissenschaft Hannover dafür 70 Partner gewonnen, die den Wissensmarathon vom 3. bis 24. November gemeinsam stemmen. Wetterexperte Plöger diskutiert unter dem provokanten Titel „Klimawandel: Gute Aussichten für morgen?“ Erderwärmung, schmelzendes Arktiseis, Wetter und das Verhalten des Menschen. Das Spektrum der Themen ist breit: von Hygiene, Schimmelpilzen und Krankenhauskeimen (4. November) über die Musikalität von Nichtmusikern (7. November) bis zur Frage, ob der voll automatisierte Bauernhof wünschenswert ist (10. November).

Woher Deutschlands wilde Pferde kommen, erklären Vererbungsforscher an der Tierärztlichen Hochschule (TiHo)am 9. November. Ex-Astronaut und ISS-Koordinator Thomas Reiter spricht im Literarischen Salon über Weltraumforschung und seine Erfahrungen im All. Das Forschungsinstitut für Philosophie setzt sich in einer Vortragsreihe mit Rassismus auseinander, die Volkswagenstiftung diskutiert den Brexit, die Vereinigung Mayors for Peace nimmt den Nahen Osten in den Blick und die Wissenschaftliche Sozietät untersucht die „German Angst“.

Die Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen öffnen an verschiedenen Wochenenden ihre Räume. So bieten TiHo, Medizinische Hochschule Hannover und Forschungseinrichtungen im Medical Park bereits am 5. November Einblick in ihre Arbeit. Die Leibniz-Universität lädt am 12. November zur „Nacht, die Wissen schafft“.

Für Kinder, Jugendliche und Familien gibt es ein komplettes eigenes Programm mit Experimenten, Workshops und Ausstellungen. An der Hochschule Hannover können Kinder Gummibärchen selbst herstellen (Anmeldung bis 4. November), die Fachhochschule für die Wirtschaft lädt am 18. November zu einer Abi-Quiz-Nacht.

„Der November der Wissenschaft ist ein großer Publikumsmagnet und zeigt gleichzeitig, in welcher Vielfalt und Exzellenz am Hochschul- und Wissenschaftsstandort Hannover gelehrt und geforscht wird“, erklärt Oberbürgermeister Stefan Schostok.

Der Eintritt zu den meisten Veranstaltungen ist kostenlos, zum Teil ist eine Anmeldung erforderlich. Das Programm liegt im Rathaus und an zahlreichen anderen Orten aus und ist unter  www.science-hannover.de zugänglich.

Bereits am 5. und 6. November öffnen Labore und Hörsäle an der Medizinischen Hochschule (MHH), der Tierärztlichen Hochschule (TiHo) und im Medical Park.

An der MHH erklären die Rechtsmediziner, wie realistisch die Arbeit ihrer TV-Kollegen im „Tatort“ tatsächlich ist. Die Mitarbeiter des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie zeigen und erklären drei Großgeräte: Computertomograf, Magnetresonanztomograf und Angiografie. Wie Spinnen bei der Wundheilung helfen erläutern Forscher der Klinik für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie. Die MHH lädt am 5. November von 11 bis 15 Uhr in Gebäude I1 in der Carl-Neuberg-Straße 1. Die Schule für Medizinisch-Technische Radiologieassistenten präsentiert sich in ihren Räumen in der Bissendorferstraße 11.
Die Tierärzte der TiHo führen am Bischofsholer Damm 15 vor, wonach sie bei einer Fleischuntersuchung im Schlachthof suchen. Sie erklären, was genau in den Mägen einer Kuh passiert, geben Tipps zum Halten von Haustieren wie Fischen und erklären Hundebesitzern Unterschiede zwischen Rassehunden und Mischlingen. Der Tag der offenen Tür läuft am 5. November von 10 bis 16 Uhr.
In einem Rasterelektronenmikroskop können Besucher am Fraunhofer ITEM am 5. November kleine Dinge ganz groß sehen und Interessantes über Allergieforschung erfahren. Für Kinder laufen Mini-Praktika (mit Anmeldung). Am 6. November informiert das Klinische Forschungszentrum (CRC) über seine Gesundheitsstudien.

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