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Novotel will ins Maritim-Gebäude ziehen

Hotel am Friedrichswall Novotel will ins Maritim-Gebäude ziehen

Die Pläne für die Nachnutzung des Maritim-Gebäudes am Friedrichswall scheinen einen entscheidenden Schritt voranzukommen: Laut HAZ-Informationen soll in dem Gebäude ein neues Vier-Sterne-Hotel der Kette Novotel eröffnen. Das bedeutet womöglich, dass das Haus nur wenige Monate als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden kann.

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Maritim-Gebäude: Die Pläne für die Nachnutzung schreiten voran.

Quelle: Wilde

Hannover. Das Maritim-Hotel am Friedrichswall soll künftig von der Accor-Gruppe geführt werden. Nach HAZ-Informationen plant das französische Unternehmen dort den Betrieb eines Vier-Sterne-Hotels unter dem Markennamen Novotel. Offenbar sind die Verhandlungen weit vorangeschritten, die Verträge sind allerdings noch nicht unterzeichnet.

Wie am Rande der gestrigen Ausstellungseröffnung der Siegerentwürfe zur Umgestaltung des Gebäudes bekannt wurde, wird der künftige Hotelbetreiber bereits bei den für Anfang November geplanten Beratungen zwischen dem Architekten und dem Neuen Besitzer des Gebäudes mit am Tisch sitzen. Dann soll der Bauantrag vorbereitet werden. Geplant ist den Bauantrag noch im kommenden Frühjahr bei der Stadt abzugeben.     

Der Planer Chrsitoph Mäckler hat den Architekturwettbewerb für den Umbau des Maritim-Hotels gewonnen. So soll das Gebäude aussehen.

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Bei den Plänen, im Hotel zunächst Flüchtlinge unterzubringen, ist es geblieben. Wie ein Sprecher des Eigentümers Intown aus Berlin sagte, habe sein Unternehmen nichts dagegen, wenn das Maritim nach seiner Schließung zum Jahresende zunächst als Flüchtlingsunterkunft genutzt werde. Wie berichtet, will die Stadt dort 500 Flüchtlinge unterbringen. Der neue Eigentümer des Gebäudes rechnet damit, dass noch im kommenden Jahr mit dem Umbau begonnen werden kann. Zu diesem Zeitpunkt könnten dann dort auch keine Flüchtlinge mehr leben.

Bei der Ausstellungseröffnung lobte Stadtbaurat Uwe Bodemann den neuen Eigentümer. Dessen Chefingenieur Manfred Schenk habe gleich nach der Vertragsunterzeichnung in der Wettbewerbsjury mitgearbeitet. Und der Siegerentwurf mit dem geschwungenem Dach sei auch der Favorit von Schenk gewesen.

Die Jury-Vorsitzende Hilde Léon sagte, der Siegerentwurf des Frankfurter Architekturbüros Christoph Mäckler nehme den „Geist der Siebzigerjahre“ auf, mache das Gebäude jedoch feiner und eleganter. Ihr gefällt auch gut, dass die Architekten das Eingangsdach bis zur Hotelvorfahrt nach vorn gezogen haben. So könnten Gäste im Trockenen aus dem Auto steigen. Außerdem sei sie eine Anhängerin des von den Architekten entworfenen geschwungenen Dachs, unter dem eine Bar mit Blick über die Altstadt und auf das Rathaus ihren Platz finden soll. Allerdings müsse die Welle in der Realität auch „so elegant, wie auf den Entwürfen“ aussehen, sagte sie.

Architekt Mäckler sagte, er sei sich der großen Verantwortung bei der Gestaltung der Fassade bewusst gewesen. Diese sei sehr wichtig für die Stadt und ihre Bürger. Er und seine Mitarbeiter hätten nichts anderes gemacht, als den Ort mit Eleganz zu gestalten.

Stadtbaurat Bodemann bezeichnete den Wettbewerb „als nicht ganz einfach“. Denn die Stadt als Besitzerin des Grundstücks hatte enge Vorgaben gemacht: Zum einen sollte das Gebäude nicht nur zum Friedrichswall sondern auch auf der Rückseite zum Köbelinger Markt Strahlkraft entwickeln. Außerdem sollte der klobige Aufbau mit Aufzugstechnik auf dem Dach verschwinden. Trotz der strengen Bedingungen seien im Wettbewerb viele, unterschiedliche Entwürfe entstanden. Die Stadt hatte Büros aus ganz Deutschland zur Teilnahme an dem Wettbewerb eingeladen. Den zweiten Platz erreichte das hannoversche Büro BKSP (Deloitte, Bredero), das der Fassade mit Horizontalelementen etwas von seiner Höhe nehmen wollte.     

So soll das Hotel aussehen

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