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Aus der Stadt In der Kletterhalle kann man nun auch Speed machen
Hannover Aus der Stadt In der Kletterhalle kann man nun auch Speed machen
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00:17 10.12.2017
Nationalmannschaftsmitglied Christoph Hanke demonstriert seine Fertigkeiten. Quelle: Clemens Heidrich
Hannover

 Bei den olympischen Spielen 2020 in Tokio wird es eine neue Disziplin geben: Sportklettern.  Jetzt gibt es in Niedersachsen eine erste Halle, in der man die drei Teildisziplinen dieser Sportart gleichzeitig trainieren kann. Die „Kletterbar“ in Brink-Hafen bietet Olympia-Aspiranten und anderen Interessierten die Möglichkeit, sich diesem kräftezehrenden Sport zu widmen. Betreiber Alexander Skibbe ist stolz auf sein neues Angebot vor Ort: „Die nächsten Speed-Kletterwände befinden sich in Hamburg und Berlin.“

Sportklettern hat drei Bestandteile: „Lead“ (das klassische Klettern mit Sicherung am Seil), „Bouldern“ (das Klettern ohne Partner in Absprunghöhe) und „Speed“ (das möglichst schnelle Durchklettern einer festgelegten Route, gesichert mit einem Seil). Zur Präsentation der neuen Aufstiegsmöglichkeiten hatte Skibbe das Nationalmannschaftsmitglied Christoph Hanke eingeladen. Der Sportsoldat demonstrierte in der Halle an der Reinhold-Schleese-Straße eindrucksvoll, welche Herausforderungen auf fixe Kletterer warten. 

In der Kletterbar in Brink-Hafen kann man die drei Teildisziplinen der neuen olympischen Disziplin „Sportklettern“ trainieren. 

Das Thema Speed-Klettern wird in der Szene kontrovers diskutiert; viele traditionelle Kletterer lehnen dies als rein athletische Sprintdisziplin ab. Doch nach Auskunft von Kletterbar-Chef Skibbe freunden sich immer mehr deutsche Athleten mit dieser Teildisziplin ein –und sei es darum, weil diese nun halt zum „Kletter-Dreikampf“ bei den  Olympischen Spielen gehört. Viele Sportler würden jetzt beginnen, „Speed“ gezielt zu trainieren – und dabei käme ihnen das neue Angebot aus Hannover sicher entgegen.

Von Michael Zgoll

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