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Aus der Stadt OB Weil: IGS durch Schulgesetz benachteiligt
Hannover Aus der Stadt OB Weil: IGS durch Schulgesetz benachteiligt
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08:05 17.03.2011
„Umso ärgerlicher ist es, dass eine Schulform unverändert benachteiligt werden soll, die sich gerade in Hannover großer Beliebtheit erfreut“, sagte Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil. Quelle: Frank Wilde (Archiv)
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Nach der Verabschiedung des neues Gesetzes zur Oberschule hat Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil erneut die Benachteiligung der Integrierten Gesamtschulen (IGS) durch die Landesregierung und die sie tragenden Parteien CDU und FDP kritisiert. „Ich möchte, dass die Eltern in Hannover ihre Kinder auf die Schule schicken können, auf die sie sie auch schicken möchten“, sagte er. Jedes Jahr meldeten deutlich mehr Eltern ihre Kinder an einer der neun hannoverschen Integrierten Gesamtschulen an, als dort aufgenommen werden könnten. „Umso ärgerlicher ist es, dass eine Schulform unverändert benachteiligt werden soll, die sich gerade in Hannover großer Beliebtheit erfreut“, meinte der SPD-Politiker. Die Stadt wolle sich bemühen, den Elternwillen so gut wie möglich umzusetzen. Dazu sollen auch in diesem Jahr wieder die Eltern der Grundschulkinder befragt werden. Es sei allerdings unverständlich, dass für die IGS, anders als für jede andere Schulform, vom Land weiterhin die Fünfzügigkeit gefordert werde.

Weil sagte, die ersten Ideen für die Oberschule mit einem „integrativen Unterricht von Haupt- und Realschülern“ mit Aufstiegschancen bis hin zur Möglichkeit das Abitur zu machen, seien gut gewesen. Davon sei aber nach und nach immer weniger übrig geblieben.

Nach Angaben der Stadtverwaltung gibt es in Hannover derzeit zehn Realschulen, acht Hauptschulen und zwei Haupt- und Realschulen. Über den Standort künftiger Oberschulen sei noch keine Entscheidung gefallen.

Mathias Klein

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