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OB Weil protestiert gegen Sparplan für Bombenräumer

Privatisierung OB Weil protestiert gegen Sparplan für Bombenräumer

Riesenärger um die Bombenräumer: Niedersachsens Innenminister Schünemann will die Bombenräumung künftig Privatfirmen überlassen - auf die Kommunen würden dadurch erhebliche Kosten zukommen. Hannovers Oberbürgermeister Weil wehrt sich gegen die Privatisierung.

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Die Bombenräumung soll nach Willen von Innenminister Schünemann privatisiert werden.

Quelle: Tim Schaarschmidt

Die Kommunen wehren sich gegen Pläne des niedersächsischen Innenministers Uwe Schünemann (CDU), Bombenräumungen aus Kostengründen künftig statt vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes von Privatfirmen vornehmen zu lassen.

Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD) forderte den Innenminister auf, von den Plänen Abstand zu nehmen. „Die Sparbemühungen des Landes dürfen nicht auf dem Rücken der Kommunen ausgetragen werden, und schon gar nicht eignet sich dazu das Thema Bombenräumungen“, sagte Weil der HAZ. Ähnlich äußerten sich ein Sprecher des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes sowie Friedhelm Fischer (SPD), der Bürgermeister von Langenhagen. Dort hatte der Kampfmittelbeseitigungsdienst erst am Wochenende zwei Bomben entschärft.

Wie sich OB Weil gegen die Privatisierung wehren will, lesen Sie in der Mittwochausgabe der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung oder im E-Paper.

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Kampfmittelbeseitigungsdienst
Sprengmeister Hans Mohr präsentiert Instrumente zur Bombenräumung.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Niedersachsen wird privatisiert. Das hat Innenminister Uwe Schünemann (CDU) am Montag bekannt gegeben. Die 25 Spezialisten der Zentralen Polizeidirektion (ZPD) mit Sitz in Hannover, die Sprengkörper unschädlich machen, sollen mit Beginn des nächsten Jahres ausgegliedert werden.

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