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Aus der Stadt OLG hebt Urteil zu Unfall mit drei Toten auf
Hannover Aus der Stadt OLG hebt Urteil zu Unfall mit drei Toten auf
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21:10 06.11.2017
Von Conrad von Meding
Mai 2016: Bei dem Unfall kam drei Menschen ums Leben. Quelle: Uwe Dillenberg (Archiv)
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Hannover

Der Unfall hatte im Mai 2016 die gesamte Region aufgewühlt. Sieben junge Leute waren nachts nach der Geburtstagsfeier von Niklas Feierabend gemeinsam in einem Auto zurückgefahren. Zwei stiegen auf dem Weg aus - zwischen Hiddestorf und Pattensen kam es dann zum schrecklichen Unfall. Neben dem 19-jährigen Niklas Feierabend starben ein Zwölftklässler und eine Elftklässlerin der Hemminger Gesamtschule.

Der heute 23-jährige Fahrer wurde wegen fahrlässiger Tötung verurteilt - er hatte Alkohol getrunken. Ein Jahr und acht Monate Haft wurden verhängt, je 1500 Euro Schmerzensgeld sollte er an die Eltern der toten Freunde zahlen, dazu gab es ein Fahrverbot von 15 Monaten. Sein Anwalt Manfred Koch aber ging in Revision, das OLG hat nun Neuverhandlung verlangt.

Bei einem schweren Autounfall nahe Pattensen waren am 1. Mai 2016 drei Menschen ums Leben gekommen.

Das Celler Gericht befand, es sei nicht ausführlich genug nachgewiesen worden, ob nicht Alkohol, sondern ein Fahrfehler ursächlich für den Unfall war. Anwalt Koch hält einen Wildwechsel für denkbar. Dann aber habe ein unabwendbares Ereignis vorgelegen, es wäre keine fahrlässige Tötung gewesen, bestätigte Amtsrichter Jens Buck der „Neuen Presse“. Ein Freispruch komme dennoch nicht infrage. Ein Termin zur Neuverhandlung stehe noch nicht fest.

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