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Aus der Stadt Obdachlose sagen „Danke für Kältebus“
Hannover Aus der Stadt Obdachlose sagen „Danke für Kältebus“
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18:31 17.03.2017
Von Conrad von Meding
Eintopf und eine Dankeskarte: Johanniter-Helfer Peter Matthiesen beim Einsatz am Kröpcke. Quelle: Johanniter/Sylke Heun
Hannover

Der Kältebus ist seit 6. Dezember insgesamt 28 Mal zu Einsätzen ausgerückt. Das Team bereitet dann am Wasserturm Vahrenwalder Straße heißen Tee, Suppen, Eintöpfe und etwa Nudelgerichte zu. Dank einer Spende von Seidel Textilservice aus Garbsen hatte man diesmal auch 62 Wolldecken an Bord.

Bei insgesamt 750 Kontakten zu Bedürftigen wurden nicht nur Lebensmittel überreicht, sondern auch medizinische Grundversorgungen vorgenommen – etwa aufgescheuerte Füße oder entzündete Verletzungen behandelt.

Teamleiterin Jörk berichtet, dass vor allem in den kalten Nächten viele Obdachlose gerne mehr heißen Tee genommen hätten – aber verzichtet hätten aus Sorge, nachts zu oft rauszumüssen. Wenn Obdachlose ihre Sachen zurücklassen, werden sie oft beklaut.

Der Original-Wortlaut der Karte, wie ihn die Johanniter an die Redaktion geschickt haben, zeigt die Dankbarkeit der Betroffenen sehr schön:

"An den Mitarbeitern des Kältebuses! Hiermit möchten WIR uns, die am Kältebus, immer Dienstag und Donnerstag, das warme Essen gegessen haben! Einfach mal "danke" sagen! Für die Zeit von Dez'16 - März'17. Es wahr immer lecker. Genauso wie die Mitarbeiter! Die für jeden ein offenes Ohr hatten. Hoffe wir sehen uns alle gesund im Dez'17 wieder."

Unterzeichnet war die Karte mit einem großen DANKE auf der Vorderseite von zwölf Frauen und Männer, die regelmäßig zum Kältebus gekommen waren. "Außerdem gab es noch eine Rose für eine Kollegin und mich", sagt Dana Jörk, Gruppenführerin der SEG Verpflegung im Ortsverband Hannover-Wasserturm. Die Karte sei ein Symbol dafür, wie wichtig der Kältebus für die Menschen sei.

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