„Wäre das ein paar Stunden früher im Berufsverkehr passiert, es hätte ein Verkehrschaos gegeben“, hieß es von der Verkehrsmanagement-Zentrale.
Auf der B 65 zwischen Empelde und Bantorf waren rund 200 Einsatzkräfte von 14 verschiedenen Ortsfeuerwehren im Einsatz. Sie fingen auf der etwa 20 Kilometer langen Strecke ausgelaufenen Dieselkraftstoff mit rund 2000 Kilogramm Bindemittel auf. Zuvor waren in Everloh ein Mini und ein Daewoo auf der rutschigen Fahrbahn ins Schleudern geraten und gegen den Bordstein geprallt. Die Wagen wurden dabei leicht beschädigt. Möglicherweise ist ein Lkw, der einen Supermarkt in Empelde beliefert hat, für die Verunreinigung verantwortlich. Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei begann die Dieselspur auf dem Parkplatz des Geschäfts in der Berliner Straße.
Zur gleichen Zeit liefen auf der Bundesstraße 6 bei Laatzen aus dem Passat eines 51-jährigen Nordstemmeners mehrere Liter Dieselkraftstoff aus. Die Spur zog sich über den Messeschnellweg (A 37) bis zum Weidetorkreisel und von dort über die Klingerstraße bis zu einem Autohaus in der Podbielskistraße. Ein Ford und ein BMW rutschten auf Grund der Ölspur an der Auffahrt von der B 6 auf die A 37 in die Leitplanken. Es entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro. Die Einsatzkräfte sperrten den rechten Fahrstreifen des Schnellwegs, um die Schäden beseitigen zu können. „Wir prüfen, ob und inwieweit wir dem Verursacher die Kosten in Rechnung stellen können“, sagte Feuerwehrsprecher Christoph Bahlmann. Zwei weitere Ölspuren meldeten Autofahrer der Feuerwehr aus dem Bereich Südschnellweg, Landwehr-, Tönniesberg- und Ricklinger Kreisel und auf der Strecke Kugelfangtrift, General-Wever-Straße, Hermann-Bahlsen-Allee. Auch dort fing die Feuerwehr die Flüssigkeiten mit Bindemittel auf.
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