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Oliver Pocher eröffnet Zukunfts-McDonald´s

Neues Konzept Oliver Pocher eröffnet Zukunfts-McDonald´s

McDonald´s hat Donnerstag in Langenhagen sein erstes "Restaurant der Zukunft" in der Region Hannover eröffnet. Es ist ein kleiner Abschied vom Fast-Food-Konzept: Dort können Burger künftig individuell zusammengestellt werden, bedient wird am Platz. Zur Eröffnung gab es Musik, und Oliver Pocher trat als Star-Gast auf.

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Oliver Pocher (von links) eröffnet mit Franchisenehmer David Ehmann das neue "Restaurant der Zukunft".

Quelle: Rainer Droese

Langenhagen. Die Spitzenzeiten der Fast-Food-Ketten wie McDonald´s und Burger King sind vorbei: In ganz Deutschland schießen neue, angesagte Burger-Läden aus dem Boden, die auch auf die wachsenden Ansprüche der Kunden eingehen.  Allein in diesem Herbst haben in Hannover drei Burger-Läden eröffnet, die mit hoher Qualität punkten wollen. Denn die pappigen Brötchen und trockenen Mettklopse der Fastfood-Riesen sind mit den frisch zubereiteten Burgern nicht zu vergleichen.

Dennoch, die Ketten geben nicht auf, und wollen das Geschäft mit neuen Konzepten ankurbeln: Bei Burger King wird geliefert und die Burger können selbst zusammengestellt werden. Auch McDonalds will sein Geschäftsmodell komplett umstellen – Für eine halbe Milliarde Euro baut der Konzern bis Ende 2019 nahezu alle deutschen Restaurants um. Bis Ende des Jahres sollen bereits mehr als 220 Restaurants modernisiert sein, darunter auch viele des Langenhagener Franchise-Nehmers David Ehmann, dessen Restaurant in Langenhagen an der Brüsseler Straße nun als erstes „Restaurant der Zukunft“ in der Region Hannover eröffnet hat.

Dort kann der Kunde nun an sogenannten Terminals, großen Touchscreen-Bildschirmen, Burger individuell zusammenstellen und bestellen – ganz ohne menschliche Interaktion. Den Royal TS lieber ohne T und S? Nur wenige Clicks und der eigene Burger ist bestellt und wird sogar an den Tisch geliefert. Tomaten und Salat einfach abbestellen, dafür dann lieber Bacon und ein extra Patty dazu. Bankkarte einschieben, bezahlen, und eine kleine Plastikkarte mit an den Tisch nehmen, die dem Personal anzeigt, wo der Burger hin muss.

Die Fast-Food-Kette McDonalds reagiert auf den Qualitätsboom im Burgergeschäft und rüstet ihre Filialen um. Die erste in der Region steht in Langenhagen.

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Optisch macht die neue Burgerlinie was her, geschmacklich ist sie immer noch ein nach standardisierten Prozessen hergestellter Burger - mit Gourmet allerdings hat er nicht sonderlich viel zu tun. 400 000 Euro hat Ehmann allein in den Umbau dieser Filiale investiert, denn ein neues Küchensystem und die Einführung eines neuen Designs waren nötig für das „Restaurant der Zukunft“, das Donnerstag mit Star-Gast Oliver Pocher, Livemusik und reichlich Tamtam offiziell eröffnet wurde. Der findet die neuen Burger „super“.

Auffälligste Neuerung ist, dass es die Warmhalteregale für Burger nicht mehr gibt. Alles wird erst nach Bestellung zubereitet. Neu ist auch die Linie der Signature Burger. Die sollen laut Ehmann sogar mit den gehypten Gourmet-Burgern mithalten können. Den Garzustand kann man sich bei McDonalds nicht aussuchen, auch gibt es kein Vollkornbrötchen oder verschiedene Käsesorten - dafür ist jetzt mehr Fleisch drin. Ganze 150 Gramm Rinderhack oder Hühnchenbrust stecken im Signature Burger.

Oliver Pocher bei der Eröffnung des neuen McDonalds-Restaurants in Langenhagen.

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All zu oft sollte man in den neuen Restaurant nicht essen: „Burger sind nunmal keine vollwertige und ausgewogene Mahlzeit“, sagt Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Allerdings, so räumt sie ein, mache es keinen Unterschied, ob man in einen Gourmet-Laden geht oder bei einer Kette isst. „In manchen Restaurants ist die Qualität der Lebensmittel höher - aber Qualität und gesund ist nicht gleichzusetzen.“

Von Lisa Malecha und Julia Polley

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